Bonjay : Creepin

Es heißt, mittlerweile seien viele der vermeintlichen in Dokumentarfilmen festgehalten Naturspektakel mit dressierten Tieren gestellt worden. Die hohen täglichen Produktionskosten ermöglichen es oft schlichtweg nicht, noch ein, zwei Wochen länger auf einen echten Grizzly zu warten, der mit seinem Pranken Wildlachs aus den Stromschnellen schlägt. Ob auch Bill Mason seinerzeit zu solchen Mitteln griff, ist unbekannt. Seinen Film Cry of the Wild (Stream) von 1972 hat nun jedenfalls Jeff Parenteau zu neuem digitalem Leben erweckt und zu einem Musikvideo zusammengeschnitten.

Das Lied “Creepin”, ungewöhnlich introvertiert und dicht wummernd für die sonst so exaltierten Dancehall-Kanadier Bonjay, spiegelt sich dabei in seiner Anspannung in den Augen des wilden Tieres wieder. Zuletzt hatte die Band u.a. Caribous “Jamelia” gecovert. Und während daheim bereits die EP Broughtupsy erschienen ist, veröffentlicht zunächst nun erst einmal das britische Label One Bird Records die Single Stumble / Creepin (Stream) am 6. Juni diesseits der Erde. Im Anschluss werden Bonjay auch live in London, Manchester und Berlin zu erleben sein.

Als Sahnehäubchen kredenzen wir dazu einen süßlichen Remix des Stücks “Want A Gang” von Noah Smith alias Hard Mix (während der CHLLNGR-Remix von “Creepin” eher dröge ausfällt).


Bonjay : Want A Gang (Hard Mix Remix)

Bonjay live:
04.06. London, The Camp (DJ)
07.06. London, Bush Hall w/ MEN
08.06. Manchester, Islington Mill w/ MEN
02.07. Berlin, Lido

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