Posts Tagged ‘Autokratz’

Bochum : Jägermeister Wirtshaus Tour : Verlosung

21:48

2007 lernte die alternative Szene, die Generation Indie, plötzlich (wieder) zu harter Elektronik zu tanzen. Die Debütalben von Justice und Idealism von Digitalism erscheinen ebenso wie die Kitsuné Maison Compilation 4 und 5. Unter französischer Führerschaft brandet eine internationale Welle gleichsam von Techno wie von Rock- und Wave-Musik sozialisierter Künstler in den Clubs. Im Treibgut funkelnd: “Reaktor” vom britischen Duo autoKratz und “Happy Rabbit” von Breakbot.  Das eine ebenfalls ein Kitsuné-Export, das andere von Ed Banger herausgebracht. Von den euphorisierenden Livequalitäten der Ersteren lassen wir uns in den nächsten Jahren gleich mehrfach überzeugen.

Im letzten Sommer gelingt Thibaut Berland (Foto oben) dann gemeinsam mit dem Sänger Irfane ein Überraschungserfolg: “Baby I’m Yours” ist eines der besten Popstücke des Jahres, eingängig, funky, natürlich ein Millionentreffer bei Yotube. David Cox und Russell Crank haben da schon mit Animal samt den Hitauskoppelungen “Always More” und “Stay The  Same” ein erstes, komplettes Album bei Kitsuné vorgelegt und arbeiten längst schon am Nachfolger. Für Self Help for Beginners brechen sie dann im Juni 2011 mit dem französischen Trendlabel, begeben sich in den Schatten des Aufmerksamkeitsverdrängungswettbewerbs,  gründen selbst Bad Life und begrüßen den New-Order-Bassisten Peter Hook für das Stück “Becoming the Wraith” im Studio, covern als Randnotiz noch “Tempations” aus der Feder des Vorbilds und seiner Kollegen. Breakbot schickt derweil die neue Single “Fantasy” an den Start.

Diesen Donnerstag kann man beide nun in der Bochumer Traditionskneipe Tauffenbach erleben. Die Jägermeister Wirtshaus Tour wagt sich nämlich nach der entrückten Hamburger Sause erstmals in den westdeutschen Pott und pfercht Briten wie Franzosen auf die kleine Kneipebühne unter den Augen des goldenen Hirschen. Es bleibt also zu ergründen, wie viel Substanz vom Hype übrig geblieben ist.

Wir mutmaßen: Allerhand!, und verlosen deshalb noch 1×2 Gästelistenplätze für die Veranstaltung. Zur Teilnahme bitte nachfolgend einfach einen Kommentar hinterlassen und auf euer Losglück hoffen! Weitere Informationen (und Plätze) gibt es auf das-wirthaus.de und der Tour-Facebook-Seite.

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Breakbot : Baby I’m Yours (Video)

[youtube QQeYmDlNeHc nolink]
autoKratz ft. Peter Hook : Becoming the Wraith (Video)

[youtube Ef-twWN0CO4 nolink]
autoKratz : Stay the Same (Video)


autoKratz : Temptation (New Order Cover) (Stream)

Melt! Festival 2010

02:26

Wie bereits im Jahr 2009, haben wir euch auch in diesem Jahr wieder mit dem wichtigsten und aktuellsten Infos direkt vom Melt!-Festival versorgt. Auch 2010 versprach das Line Up eine Menge und erfüllte jegliche Erwartungen. Von punkigen Sounds mit Fucked Up oder The Big Pink bis hin zur elektronischen Musik à la Hercules and Love Affair und DJ Shadow war das Wochenende reich an musikalischen Highlights. Eine kleine Rundreise über sämtliche Bühnen des Festivals bietet euch die Galerie zum Melt!.

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Foto: Christoph Paul

Melt! Liveblog: Der Samstag

20:59

Hallo miteinander! Nach 2009 wagen wir auch in diesem Jahr eine eigenes Liveblog für das 13. Melt! Festival - Fotos (Christoph Paul) und erste Impressionen (Thomas Vorreyer) inklusive.

Sonntag, 16:40: Wir neigen uns dem Ende zu, der 2008 erstmals eingeführte Sonntag lädt in seiner dritten Ausgabe zu einem mit lediglich drei statt fünf Bühnen abgespeckten, aber dafür umso dichter besetzten Abschluss des Melt! Festivals. Im Hintergrund zupfen gerade die Kings of Convenience ihre Saiten, die Post War Years, Fucked Up, Crookers, WhoMadeWho, Slagmalsklubben und natürlich Goldfrapp und Festivalheadliner Massive Attack werden folgen.

Nachdem uns gestern zwei Interviews etwas vom bloggen abgehalten haben, hier noch der Rückblick auf den Samstag:

Bei mildem, trockenem Wetter lief der Tag relativ schleppend an und war etwas ärmer an Höhepunkten als der Vortag. Dafür gaben die Friendly Fires, die uns gegenüber ihren 2008er Auftritt im Melt! Regen- und Sturmchaos als schlimmsten überhaupt bezeichnet hatten, eines der mit Abstand besten Konzerte des Wochenendes. Die bandeigene Maschine ist mittlerweile bestens geölt, das Publikum wogte frenetisch durch das Discoset und zum neuen Song “Running Away” flogen zu Laftballons aufgeblasene Kondome über die Köpfe hinweg – Interview folgt. Da hatte die Konkurrenz in Form von Holy Ghost deutlich das Nachsehen. Zwischen den beiden Acts gab es auf der Gemini-Bühne noch Pop mit großer Geste bei Hurts zu hören, die sich erstaunlich gut im noch hellen, spätnachmittäglichen Festivalslot präsentierten.

Zeitgleich ging es auf der Hauptbühne etwas derber zu: Die Blood Red Shoes stürmten und rumpelten schlagkräftig-solide wie immer durch ihr Set und Dendemann demonstrierte den zahlreichen internationalen Gästen, dass sich in Deutschland guter, etwas wagender Hip-Hop und Vokuhilafrise durchaus vertragen. Im Intro Zelt eroberte Darwin Deez derweil die Besucherherzen, bevor im Anschluss The Big Pink tongewaltig die Genrevielfalt des Melt!s unter Beweis stellten. Vielleicht hätte ihr Großspurgitarrensynthierock der Hauptbühne auch besser zu Gesicht gestanden, als der doch etwas dröge Jamie T. Interview folgt.

Dann: Achtung, Tanzattacke! Soulpopper Jamie Lidell, DJ Shadow, Sinden und die neuerdings discolastigen Sterne traten parallel auf. Kein K.O., wohl aber ein deutlicher Punktsieg in dieser Konkurrenz gelang dabei Lidell, der sich allerdings auch eines überdurchschnittlich guten Sounds unter dem Gemini-Bagger erfreuen durfte. Dort traten im Anschluss auch Hercules and Love Affair auf, die sich allerdings mit ihrem neuen, noch unveröffentlichten zweiten Album nach draußen wagten. Das neue Line-Up und der stringent-knackige Chicago-Detroit-Mix, in den sich auch die spährisch abgewandelten “Blind” und “You Belong” fügen mussten, zündete leider, da unverdientermaßen, noch nicht ganz im Rund. Die Menge blieb dennoch und lockerte entsprechende Tanzreserven dann eben bei Chromeo, die ihre Show mit zahlreichen kleinen Audio- (Introchor) und Settingüberraschungen gelungen aufwerten konnten, bevor die DJs A-Trak, Tiga, Carl Craig und allen voran das Trio Moderat (Fotos) die Regie für die Nacht übernahmen.


Chromeo, DJ Shadow, Hercules and Love Affair, Melt! crowd (2), The Big Pink, Jamie T, Friendly Fires (2), Dendemann, Hurts, Blood Red Shoes, Holy Ghost, Jamaica

Samstag, 16:00: Der Melt!-Samstag hat gerade begonnen, doch wir uns u.a. Jamaica, Holy Ghost!, Darwin Deez, Maskinen, Hercules and Love Affair, Chromeo, Tiefschwarz und Hurts zuwenden – und die Friendly Fires und The Big Pink interviewen – hier noch ein abschließender, retrograder Blick auf Freitagnacht. Nach Jónsi zogen uns Sitarklänge zu Yeasayer, wo Chris Keating eine Gesangsdarbietung ablieferte, die mit ihrer Extravaganz und Sexyness gar an Prince und, ja auch, Michael Jackson in ihren Hochzeiten erinnerte. Sowas hatte mensch lange nicht mehr gehört und gesehen und es hätte auch gut auf die ganz große Bühne gepasst, wo The XX die Mammutaufgabe ihre intimen, minimalistischen Songs in den großen Rahmen auf erstaunliche Art und Weise meisterten. Die tragende Rolle übernahm dabei Jamie, der, hinter einem großen, weißen X auf schwarzem Grund über die Szenerie in der laserlichtüberspannten Ferropolis thronend, die Stücke mit seinen Beats nicht nur umstruktierte, sondern auch kraftvoll unterfütterte. Und wer sah, wie Oliver plötzlich ungeahnte Rockbassistenposen einnahm, der_die kann erahnen, in welche (gute) Richtung die Reise der Band bald gehen könnte. Jemand der einen ähnlichen, nämlich elektronischen Schritt bereits gewagt hat, ist Kele Okereke von Bloc Party. Bei seinem anschließenden Soloset überzeugte der muskelbepackte Körper voll, die Musik angesichts einiger Längen nicht ganz. Momente später boten die Foals, trotz eines ausgesprochen engagierten Yannis Philippakis, ein für ihre Verhältnisse eher durchschnittliches Konzert samt pappehaften Schlagzeugsound. Auf ihrer eigenen Tagesbühne boten Modeselektor dann ebenfalls nicht das volle Optimum, beschränkte sich doch die Kooperation mit zahlreichen Gästen, etwa dem Kaiser von Bonaparte, lediglich auf die schnöde Addition der Kräfte, statt der angestrebten Multiplikation selbiger. Einen versöhnlicheren, weil hochgradig energetischen Abschied gab es da schon mit autoKratz im Intro Zelt.

Autokratz (2), Modeselektor, Foals, Kele (2), The XX (2), Yeasayer

Freitag, 23:32: Eine weitere Runde vielfältiger Auftritte liegt hinter uns. Wir haben schelmisch die Jugend in den ersten Reihen von Two Door Cinema Club belächelt, sind zum Strand entschwunden, um zu einem fantastischen Dubstep-Electro-Set von Jamie XX zu tanzen und wurden von Tocotronic wieder an die Hauptbühne geholt. Beinahe ekstasisch gab sich dort Dirk von Lowtzow und beschwor zum Spaß einmal mehr den Widerstand, während Rick Mc Phail den Gitarrengott mimte. Danach ein visuelles Delikatessensandwich: Blaulichtgewitter und Cheesyness bei Delphic, Donnergrollen (und ein genial umstrukturiertes “Crimewave”) bei HEALTH im Intro Zelt und final Jónsi, mit tollem, aber zu leisem Sound und ein Show, die für die große Bühne und das davor befindliche Oval wohl etwas zu komplex-intim war. Es folgen nun u.a.: Yeasayer, Four Tet, The XX, Kele, Foals, autoKratz und Modeselektor ft. Bonaparte.


Jónsi, HEALTH (2), Delphic, Tocotronic (2), Jamie XX, Two Door Cinema Club

Freitag, 20:36: Die Worte kleksen in Schweißtropfen auf die Tastatur – das Melt! hat seinen Schmelzpunkt bereits überschritten. Nach dem Audiolith Pferdemarkt gestern auf dem Gelände und dem Introducing in Berlin (Fotos nachfolgend) lockte der Freitagnachmittag mit u.a. Bonaparte und Midlake auf den beiden Hauptbühnen. Vor der Big Wheel Stage flimmerten der Staub und die Hitze um die Wette, während Oliver Koletzki die Menge verführte. Parallel zu Ja, Panik und Pantha du Prince, wagten sich eben die Shout Out Louds nach draußen. Ihr Rezept gegen die Hitze: Ein merklich unterkühlter Beginn, dafür coverten sie nach “Train in Vain” anno 2007 an gleicher Stelle diesmal kurz “Walking Like an Egyptian”. Nette Idee. Nun stehen Two Door Cinema Club, Jamie XX und Tocotronic in den Startlöchern. Erstes Zwischenfazit: Das Festival hat seine Betriebszeit im Handumdrehen erreicht.

Shout Out Louds, Converse Mainstage

Post War Years und Alexander’s Festival Hall, Introducing (gestern in Berlin)

London: 1-2-3-4 Festival

05:10

Sieht so aus, als ob diese ganze Schweinegrippenhysterie auch schon wieder ein Jahr her ist. Zumindest hat uns Anna vor ziemlich genau einem Jahr diese tollen Fotos vom Londoner 1-2-3-4 Festival geschickt. Heldenhafterweise wie wir hier anmerken müssen, denn die Gute lag zu diesem Zeitpunkt schon längst im Bett, wohin sie eben diese verdammte Grippe, eingefangen eben auf diesem Festival, verfrachtet hatte. Wir stellen also fest: So ganz unbegründet war die Hysterie im Kern also doch nicht, aber zurück zum Thema, denn glücklicherweise muss sich dieses Jahr niemand um etwaige Ansteckungsgefahren sorgen, wohl aber darum, dass ihm oder ihr vielleicht der Kopf entrückt, weil ihr euch nicht zwischen den vier gut besetzten Bühnen im Shoreditch Park am23. Juli entscheiden könnt.

Da wäre etwa Kanadas (oder vielleicht der ganzen Welt?) beste und zugleich freundlichste Hardcoreband Fucked Up, die samt ihrem charismatischen Sänger Father Damian mal eben am Sonntag die überhaupt gar nicht Hardcore-verliebte Menge beim Melt! Festival bis zur totalen Erschöpfung begeisterte und zerstörte (siehe Foto oben, ein Interview folgt in den nächsten Tagen). Außerdem werden Wavves ihr neues, umso besseres Album King of the Beach live präsentieren.

Aber auch ein paar alte Helden wollen gefeiert werden: Peter Hook von New Order und Joy Division bringt noch einmal die düstere, monolithische Schönheit des JD-Debüts Unknown Pleasure auf die Bühne – mehr als 31 Jahre nach dessen Veröffentlichung. Die Sex-Pistols-inspirierten Frühpunks der ersten bzw. zweiten Stunde, Vic Godard and the Subway Sect, werden ebenso auftreten wie das Pistols-Originalmitglied Glen Matlock, der einige seiner liebsten (alten) Stücke aus seiner Musiksammlung zusammen mit Bobby Gillespie, Andrew Innes (bothPrimal Scream), , Barrie Cadogan (Little Barrie/Primal Scream) und Zak Starkey (The Who) in der neuen Superstarformation The Silver Machine covern wird.

Auf ihrem eigenem Weg zum Legendenstatus werden die These New Puritans hingegen die zweite Bühne, die Now Music Stage headlinen und dabei einer Gruppe zahlreicher junger und talentierter, britischer Rockbands wie Rolo Tomassi, INVASION, A Grave With No Name, S.C.U.M, Comanechi und The Ruling Class vorstehen, von denen einige bereits ihr zweites Album draußen haben, während einige noch am Debüt-Werk feilen.  Totale Frauenpower darf dann von den Vivian Girls, Veronica Falls, Dum Dum Girls und natürlich No Bra erwartet werden.

Schlussendlich werden ein autoKratz DJ Set, We Have Band, Brackles, Drop The Lime, Nuke Them ALL (im Backstage) und natürlich der größte Aufsteiger der letzten Saison, Toddla T (mit MC Serocee), sowie die erfahrenen Maestros von Optimo tanzbereite Füße und Hüften vorsorgen, bevor zu einer der insgesamt 13 (!) Aftershowparties etwa im Warehouse in der Rivington Street, im Old Blue Last oder in der Hoxton Square Bar & Kitchen aufgebrochen wird. Die komplette Übersicht dazu gibt es hier. Das gesamte Festivallineup einschließlich bisher unerwähnter Künstler folgt hierunter.

Line-up:
A Grave With No Name, A1 Bassline, Action Beat, Autokratz (DJs), BabeShadow, Bitches, Black Daniel, Blood Music, Bo Ningen, Breton, Civil Civic, Comanechi, Dark Horses, Deadly Rhythm Soundsystem, Dollop, Dum Dum Girls, Fucked Up, Flats, Hind Ear, Hocus Tocus, Human HairInvasion, Islington Boys Club, Javier Razzmatazz, Kids On Bridges, Kill The Dandies, La Shark, Le VICTOR, Le Volume Courbe, Mafia Lights, Maria & the Mirrors, Matthew Wowow, Mazes, MIM (Black Cab Sessions), Monty ONecro Deathmort, No Bra, Not Cool, Nuke Them ALL, OneMan, Optimo, Peter Hook (Joy Division/New Order), Prizes, Pull In Emergency, Queens Of Noize, Random Impulse, Red Drapes, Rolo Tomassi, S.C.U.M, Screaming Tea Party, Sharks, Shunda K (Yo Majesty), Spectrals, Steve Morell, Still Corners, Sunderbans, Swathes, The Eyes in The Heat, The Long March,The Lovely Jonjo, The Pre New (Present Earl Brutus), The Proper Ornaments, The Ruling Class, The Silver Machine, The Tamborines, These New Puritans, The Toes, thisaintnodisco, Thrush Metal, Toddla T & MC Serocee, Trailer Trash Tracys, Tronik Youth, Turbogeist, Ulpa, Veronica Falls, Vic Godard & Subway Sect, Victorian Talking Machine, Vivian Girls, Von Haze, Wavves, We Have Band, Zombie Zombie

PHOTO: CHRISTOPH PAUL – All rights reserved.

autoKratz “Skin Machine”

11:56

Über 200 Konzerte hat das britische Elektroduo autoKratz in den letzten drei Jahren gespielt, viele davon in Berlin, mit Abstand aber die meisten wohl im heimatlichen London. Auf den Touren für ihre ersten Singles wie Reaktor und das Debütalbum Animal verstanden es David Cox und Russell Crank dabei sehr gut, sich mit einer charismatischen, energetischen und mitreißenden Show einen Namen zu machen. Nun wollen sie den nächsten Schritt gehen, das nächste Level nehmen.

Seit dem letzten Monat verstärkt Schlagzeuger Robin Rigoulet live die Band und im März 2010 will man mit einer (noch nicht angekündigten) Tour den neuen Sound einem breiterem Publikum vorstellen. Darüber hinaus haben autoKratz für diesen Herbst den Nachfolger von Animal angekündigt, werden aber schon bereits im April bei Kitsuné ihre neue Kick EP , aufgenommen mit Ex-Andrew-Weatherall-Bandkollege Jagz Kooner (arbeitete zuvor mit Primal Scream, Kasabian, Infadels und den Manic Street Preachers zusammen), veröffentichen.

Dankenswerterweise haben wir daraus die B-Seite “Skin Machine” – ein pumpendes Instrumental, bei dem Davids Stimme nur noch als verzerrter Effekt zum Einsatz kommt – zugeschickt bekommen und nun hier als Download (mp3, 320 kBit/s). Nachfolgend findet ihr noch ein Video vom einem Londoner secret gig der Band, bei dem autoKratz im Februar an alter Wirkungsstätte erstmals Rigoulet live vorstellten. Über alles weitere halten wir euch auf dem Laufenden.

autoKratz “Skin Machine” by aufgemischt

PHOTO: Yusuke Miyazaki

autoKratz Videowettbewerb & Tour

20:41

autoKratz

Filmemacher aufgepasst: Nachdem uns die britische Elektroband autoKratz recht ordentlich durch den Sommer gebracht hat, wollen sie nun ihre neue Single “Speak In Silence” veröffentlichen. Dafür fehlt ihnen aber noch ein Video und hier kommt ihr ins Spiel. Wir übergeben an ihr Label Kitsuné:

autoKratz invite aspiring film makers to submit a music video for upcoming single ‘Speak In Silence’.

This is an exciting opportunity for you to direct the official video for this epic pop anthem, a track which will be the third single taken from autoKratz critically acclaimed debut album ‘Animal’.

There are no rules regarding the production of the video and any style that you feel fits the track is suitable.

The winning video will become the official promotional video and will be featured across kitsune websites and platforms and blogged all across the internet.

The closing date for entries is Monday October 26thh 2009. When your video is done, please send a youtube link to management@autokratz.com

Den Track findet ihr hier (Username: director Password: animal).Viel Erfolg!

Im Herbst gehen Autorkratz dann einmal mehr auf Europatournee, darunter auch folgende Termine:
31.10. Bad Bonn – Dudingen (CH)
01.11. Kugl – St. Gallen (CH)
04.11. Gebäude 9 – Köln
05.11. Erste Liga – München
06.11. Magnet – Berlin
07.11. Rakete – Nürnberg
18.11. Academy 2 – Oxford (UK)
19.11. Old Fire Station – Bournemouth (UK)
20.11. Korova – Liverpool (UK)
21.11. The Warehouse Project – Manchester (UK)
25.11. Leadmill – Sheffield (UK)
28.11. Start The Bus – Bristol (UK)
03.12. autoKratz party – TBA London (UK)

autoKratz invite aspiring film makers to submit a music video for upcoming single ‘Speak In Silence’.

This is an exciting opportunity for you to direct the official video for this epic pop anthem, a track which will be the third single taken from autoKratz critically acclaimed debut album ‘Animal’.

There are no rules regarding the production of the video and any style that you feel fits the track is suitable.

The winning video will become the official promotional video and will be featured across kitsune websites and platforms and blogged all across the internet.

The closing date for entries is Monday October 26thh 2009. When your video is done, please send a youtube link to management@autokratz.com

The track can be downloaded here: www.autokratz.com/comp/speakinsilence.zip
Username: director Password: animal

1-2-3-4 Festival : Hipster & Hunde

14:09

1234 preview

Wenn ein Festival deine Fotografin mit der Schweinegrippe verziert, dann es leider wohl nicht das beste Festival aller Zeiten sein. Allerdings musste wie unsere Freundin ANNA FERRARO auch das 1-2-3-4 Festival im Shoreditch Park, London,  dieses Jahr einiges leiden. Das lässt sich wie folgt zusammenfassen:  Das Wetter war unschlüssig bis mies gelaunt wie ein pubertierender Teenager, die Einhaltungen der Running Order glich einer Lotterie und der Shoreditch Park, wo sonst die arme Londoner Kunstszene auf die arme, raue und graue “Reihenhausidylle” der working class trifft, war voll mit langweiligen Hipstern, die dachten, dass Posen das neue Tanzen wäre.

Aber jedes Konzert, zu dem Anna dann auf magische Art und Weise gelangt ist, war großartig. Natürlich hat sie auch Fotos mitgebracht, etwa von Autokratz die auf das Publikum “einhämmerten”; Ulterior, die mal wieder ihren Lederfetisch raushängen ließen; Sebasitan von (unserer Lieblingsband) den Crystal Fighters, der Andrew VanWyngarden von MGMT im Hippie-Look-alike-Wettbewerb wie einen Büroangestellten aussehen laß und noch vieles mehr. So auch dieser unglaublich coole aber uns unbekannte Hund von oben, der quasi der heimliche Star des Festivals war. Alle Fotos von Anna findet ihr auf ihrer Flickr-Seite.

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http://www.flickr.com/photos/anna_ferraro/archives/date-posted/2009/08/03/