Posts Tagged ‘Crocodiles’

Verlosung : Berlin : Crocodiles & Comanechi

12:38

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Eine ganz besondere Konzertpaarung erwartet die geneigten BerlinerInnen am 20. August im Festsaal Kreuzberg, wenn zwei hierzulande (zu Unrecht) eher unbeachtete Bands aufeinander treffen. Die Crocodiles spielten zumindest im Juli beim Melt! (Foto: Christoph Paul) (und beim Montreux Jazz Festival, aber das liegt ja nicht in Deutschland). Auf ihren zwei Fat-Possum-Alben amalgamieren sie gekonnt Shoegazer- mit Punker-Posen, ernste Minen mit Alan-Vega-Sehnsuchtsphantasien. Und wäre der Hall, kein akustischer Effekt, sondern ein Accessoire, würde ihn der modische Sänger Brandon Welchez sich wohl am Körper festnähen wollen. Das sieht also ganz gut aus insgesamt und hört sich noch viel besser an.

Aus London stoßen Akiko Matsuura und Simon Petrovitch alias Comanechi dazu. Der Bandname ist im Gegensatz zu Akiko nicht wirklich japanisch, stattdessen musste eine erfolgreiche rumänische Kunstturnerin leicht abgewandelt dafür herhalten. Daheim in Großbritannien waren Comanechi in so ziemlich allen großen Magazinen vertreten (und ausnahmsweise können wir dem ehemals hyperventilierenden NME für seine 9/10-Albumbewertung mal keine Übergeschnapptheit attestieren) und wir fühlten uns selten so jung und aufgekratzt, wie an jenem Tag, als wir die Vorabauskoppelung “Mesmerisings Fingers” aus dem Debütalbum Crime of Love bei Merok (Klaxons, SALEM, Blondes) besprachen. Damals war Akiko bereits Schlagzeugerin von The Big Pink, Mitglied bei PRE und Nacktmodell für Richard Kern. Neuerdings erklärte sie MTV Canada auch die kürzlichen Londoner Unruhen (bei denen auch Merok über 2.000 Tonträger im abgebrannten Sony/PIAS-Lager verlor) und sprang bei A Grave With No Name ein. In Berlin dürfte sie hingegen von der Bühne springen und den Saal mit männlichen Pheromonausdüstungen füllen. Auch schön.

Zudem lässt DJ Marles Chanson aus dem Vice-Team seine Platten rotieren (bzw. Mp3s erglühen).

Einen Link zum Kartenerwerb für die Veranstaltung findet ihr unten (wie gesagt, gerade nach London könnten die Bands und Labels das Geld durchaus brauchen …), mit etwas Losglück könnt ihr aber auch je eines von zwei Kartenpaaren (2×2) gewinnen, in dem ihr uns nachfolgend einen Kommentar hinterlässt. Viel Glück!

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[youtube x1inaun6VJk nolink]

Melt! Festival 2011

20:24

Wie bereits im Jahr 2009 und 2010 haben wir euch auch in diesem Jahr wieder mit den wichtigsten und aktuellsten Infos direkt vom Melt!-Festival versorgt. Im gegensatz zu den Jahren zuvor orientierte sich das Festival wieder stärker an seinen elektronischen Wurzeln, doch dies tat seiner Beliebtheit keinen Abbruch. Und so war das melt! auch in diesem wieder Jahr komplett ausverkauft. Trotz der elektronischen Renaissance mit Paul Kalkbrenner, The Koletzkis, DJ Kotze, Boys Noize und vielen mehr waren die Headliner altbekannte Indie-Recken: Pulp.  Eine kleine Rundreise über sämtliche Bühnen des Festivals bietet euch die Galerie zum Melt!.

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Fotos: Christoph Paul

Crocodiles “Sleep Forever”

01:02

Biss: Da hat wohl jemand doch Öl statt Sand in das Getriebe getan. Die Crocodiles anno 2010 klingen um einiges runder als die Crocodiles anno 2009, aber immer noch genauso groß, dunkel und verstrahlt. Davon zeugt nicht zuletzt das neue Stück “Sleep Forever”, seines Zeichens wiederum namensgebend für das zweite, am 14. September bei Fat Possum in den Staaten erscheinende Album der Band; die gleichnamige Single kommt bereits am 17. August. In puncto Konzertamorösitäten stehen bislang leider nur ein paar US-Daten an. [via]

Crocodiles “Sleep Forever” [mp3]

Crocodiles: Psych-Retort in Berlin

00:34

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Es gibt mal wieder eine Band auf die man ein Auge haben sollte, auch wenn sie einmal mehr aus dem Referenz-, pardon, Reagenzglas der (zumindest) letzten 40 Jahre Undergrundmusik stammen zu scheint. Crocodiles mag zwar ein abgedroschener Name sein, besonders wenn man bedenkt, dass eine der Vorgängerbands The Plot To Blow Up The Eifel Tower hieß, aber musikalischen Biss hat die Band trotzdem.

Also einmal anschauen, die selbsternannten “ponic divas”. Sonst heißt es nachher wieder, man hätte etwas verpasst. Und während des Konzertes kann man sich dann fragen, an wieviele tolle Bands einen die Krokodile doch erinnern. Erste Vorschläge: Television, Suicide, Wire …*

*Vielleicht findet man sogar etwas vollkommen neues.

PHOTO BY ALEX KACHA

12.07.09 Crocodiles London

02:40

crocodiles

Es gibt mal wieder eine Band auf die man ein Auge haben sollte, auch wenn sie einmal mehr aus dem Referenz-, pardon, Reagenzglas der (zumindest) letzten 40 Jahre Undergrundmusik stammen zu scheint. Crocodiles mag zwar ein abgedroschener Name sein, besonders wenn man bedenkt, dass eine der Vorgängerbands The Plot To Blow Up The Eifel Tower hieß, aber musikalischen Biss hat die Band trotzdem.

Also einmal anschauen, die selbsternannten “ponic divas”. Sonst heißt es nachher wieder, man hätte etwas verpasst. Und während des Konzertes kann man sich dann fragen, an wieviele tolle Bands einen die Krokodile doch erinnern. Erste Vorschläge: Television, Suicide, Wire …*

*Vielleicht findet man sogar etwas vollkommen neues.

Photo by Alex Kacha