Posts Tagged ‘Domino Records’

Eugene McGuinness : Lion

01:10

[youtube zYuwmoFNH4g]

Vier Jahre ist es her, dass Eugene McGuinness dicke Sympathiepunkte sammelte, in dem er vor dem Computer verbrachte Nächte, unerledigte Aufgaben und seine Monsters Under The Bed besang. Ein sympathisch kreativer Slacker zum Knuddeln. Die Fenster aus denen wir blickten waren noch andere, die Straßenlaternen auch und die Bildschirme sowieso.

Der Brite veröffentlichte anschließend zwei Alben, dann kehrte Ruhe ein. Bis jetzt. Seine neues Lied Lion dürfte uns vielleicht einmal auf den Lippen liegen, wenn wir nun einmal des werktägigen Nächtens aus einer Bar stolpern. Das obige Video, vom namenhaften Pulse-Films-Duo ThirtyTwo (Dylan Southern und Will Lovelace) gedreht, wird dazu allerdings nicht vor dem geistigen Auge laufen. Zu vermeintlich künstlerisch, zu halb ironisch, zuviel unausgegoren ausgestellte Attitüde. Schade.

Das 2012 kommende EM-Album bei Domino landet aber im Hinterkopf. Lion gibt es für eine E-mail auf eugenemcguinness.net.

Washed Out : Eyes Be Closed

18:24

Musik als Aphrodisiakum: Selbst wenn die neue Frontgestaltung uns diesen kaum subtilen Hinweis vorenthalten würde, bleiben die Lieder von Ernest Greenes Soloprojekt Washed Out, diese zärtlich pulsierenden, wortwörtlich verwaschenen Kompositionen, ein ideale Begleitmusik gelebter Liebe. Davon nimmt sich auch das Eröffnungsstück seines Debütalbums Within And Without, “Eyes Be Closed”, welches nachfolgend gegen eine E-mail-Adresse heruntergeladen werden kann, nicht aus.

Sub Pop wird W&W am 12. Juli in den USA veröffentlichen, Weird World/Domino Records übernehmen den Rest der Welt.


Washed Out : Eyes Be Closed


Washed Out : You And I

Washed Out Within And Without
1. Eyes Be Closed
2. Echoes
3. Amor Fati
4. Soft
5. Far Away
6. Before
7. You and I
8. Within and Without
9. A Dedication

Twin Sister : All Around & Away We Go

16:44

Wie rosarote Zuckerwatte. Es gibt jetzt ein offizielles Video von Regisseur Mike Luciano zum funkelnden Twin Sister Hit ‘All Around & Away We Go’ aus der Colour Your Life EP. Der Anlass ist übrigens eine Veröffentlichung des Songs als Single (samt B-Seite ‘White Bread’) in Großbritannien.

[via GvsB]

Studio Remix : Am I Just a Man

10:09

Ist das nicht gerade mal fünf Tage her, dass wir uns öffentlichen nach neuem Material vom fabulösen Göteburger Duo Studio sehnten? (Ja, war es und zwar genau hier). Und hier kommt es bereits: Rasmus Hägg und Dan Lissvik haben diesmal an Steve Masons “Am I Just A Man” Hände angelegt und es in einen beinahe Reggae-Dub á la der frühen The Police umgewandelt – wenn The Police in Wirklichkeit ein TerzettDuett kosmischer Djangos gewesen wäre, die niemals einen Gedanken an das Aufnehmen von Weihnachtssongs verschwendet hätten. Sprich, es ist ein großartiger Remix.


Steve Mason “Am I Just A Man (Studio Remix)

Nachfolgend das Original, dass auch hier heruntergeladen werden darf, und ein ebenbürtiger Remix von Hot Chips Alexis Taylor:


Steve Mason “Am I Just A Man


Steve Mason “Am I Just A Man (Alexis Taylor Remix)

Das Album Boys Outside von Steve Mason ist bei Domino erschienen. Das nächste Studio-Häppchen folgt am 14. September, wenn Hometapes ihren Remix von “You Do You” als Teil einer Bonus-Disc für eine Neuauflage des 2009er Bears in Heaven Albums Beast Rest Fourth Mouth veröffentlichen wird. Wir sind darüber hinaus recht optimistisch, dass bald auch ein ganzer, großer, neuer Kuchen folgen wird; Quelle: Bauchgefühl. (Neue Promofotos wären da wohl auch angebracht. Das obige etwa ist schließlich um die sechs Jahre alt und somit für etwaige Fahndungen wohl ungeeignet.)

Wir empfehlen: Owen Pallett live

11:51

Denkt man an bekannte Violinisten im Pop-Business, fällt einem aktuell wahrscheinlich nur der phantastische Owen Pallett ein, der bis Ende letzten Jahres noch unter dem Namen Final Fantasy auftrat. Aber auch mit The Hidden Cameras und The Arcade Fire harmoniert das kanadische Talent musikalisch gerne auf der Bühne.

Nun, Anfang diesen Jahres, erschien sein drittes eigenes Album Heartland (unten als Stream in voller Länge zu hören) auf Domino Records, für das er mit dem Prager Symphonikern einzelne Stücke komponierte und ein originelles Werk schuf, welches jedoch nicht nur klassische, sondern auch reichlich elektronische Züge enthält. Es erzählt von der Freundschaft und Liebe sowie von Owen Pallett und seinem erfunden Charakter Lewis, welcher das Pendant zu Owen darstellen soll.

Interessant bei den Songs ist, dass sie sowohl im Orchester-Kollektiv wie auch Solo zu spielen sind. Neben Heartland könnt ihr euch am Artikelende auch einen gelungen Simon Bookish Remix von “Keep the Dog Quiet” anhören und hier herunterladen. Den Song “Lewis Takes Action” hat Domino ebenfalls zum Download freigegeben.

Wer die Kompositionen dieses Herren nicht verpassen möchte, sollte seine Tour-Termine in diesem Jahr wahrnehmen:

13.03. Friedenskirche Dachau, München
15.03. Mousounturm, Frankfurt
17.03. UT Connewitz, Leipzig
03.04. HAU2, Berlin

Besonders hergehoben sei hierbei das Doppelkonzert mit den nicht weniger orchestral versierten Instrumentalrockern von MONO, das Pallet im Berliner Hebbel am Ufer Theater bestreiten wird. Erst im letzten Jahr waren die Japaner nach einer einer kurzen Pause mit ihrem Album Hymn To The Immortal Windzurückgekehrt , traten u.a. vor fast genau einem Jahr im Berliner Lido und werden nun aber am 3. April ihren einzigen Auftritt der aktuellen Europatour hierzulande spielen.

Owen Pallett – Heartland by DominoRecordCo

Owen Pallett – Keep The Dog Quiet (Simon Bookish Remix) by DominoRecordCo

PHOTO: Ryan Pfluger

Wild Beasts “We Still Got The Taste…”

10:59

Mindestens vier der momentanen Wild Beasts müssen in einem früheren Leben einmal griechische Sirenen gewesen sein, anders kann man kaum erklären, wie Hayden Thorpe (Falsettstimme, Gitarre, Bass, Keyboard), Tom Fleming (Tenorstimme, Bass, Gitarre, Keyboard), Chris “Bert” Talbot (Baritonstimme, Schlagzeug) und Ben Little (Gitarre, Keyboard), der leider nicht dem Chor beiwohnt, letztes Jahr ein derart gelungenes Album wie Two Dancers (Domino) veröffentlichen konnten, das bis heute eine nahezu perfekte Single nach der anderen abwirft.

Die Aktuelle heißt “Whe Still Got the Taste Dancin’ on Our Tongues” und Luke Soemore und Joseph Bull, die als Institute for eyes zusammenarbeiten, haben sich alle Mühe gegeben, um in den dazugehörigen Video das Konzept des mit-einer-coolen-Band-Abhängens neuzuinterpretieren; luftig locker sozusagen. Ein audiovisuell sehr gelungenes Gesamtpacket, zu dem wir noch einen sehr gefälligen Remix dazulegen, der bei Sterogum aufgetaucht ist: Chicagos Gatekeeper zeigen dabei, dass sie die Essenz des Wild-Beast’schen Genies erkannt haben, und haben selbige mit (allseits bekannten) Gregorianischen Melodien und einem Dialog aus John Carpenters Film Prince Of Darkness in einen herrlichen Remix verwandelt, der in uns das Verlangen schürrt, die Wild Beasts umgehend mit WhoMadewho und When Saints Go Machine zur besten Diskoband dieses Planeten zu verschmelzen. Himmlisch wäre das! Gatekeeper’s Optimus Maximus EP ist bei Fright erschienen.

Wild Beasts “We Still Got The Taste Dancing On Our Tongues (Gatekeeper Gregorian Disco Edit)” (mp3, 320 kBit/s)

Mittlerweile müsste auch klar sein, dass es sich lohnt, die Wild Beasts live zu erleben und glücklicher Weise gehen sie demnächst auch auf große Europa-Tournee. Hier also alle Konzerte im deutschsprachigen Raum (die Auftritte in Belgien, Frankreich, Italien, Irland und Großbritannien gibt es hier am Artikelende):

04.04. Le Ciel, Grenoble
06.04. Le Romandie, Lausanne
08.04. Snowbombing Festival, Mayrhofen
13.04. Kranhalle, München
17.04. Gebäude 9, Köln
19.04. Uebel and Gefährlich, Hamburg
20.04. Lido, Berlin

Karten für das Konzert in Berlin bekommt ihr bei Koka36.

These New Puritans “We Want War”

18:03

these new puritans we want war

Kaltes, klares Wasser: These New Puritans sind zurück mit einem wortwörtlich erfrischenden Video zu ‘We Want War’, ihrem ersten Vorgeschmack aus dem kommenden, zweiten Album der Band, ‘Hidden’. Regisseur Daniel Askill – nicht wenigen wohl als Mann hinter dem ausgezeichneten Shortfilm ‘We Have Decided Not To Die‘ bekannt und ansonsten Teil von radical.media und Collider - hat afür ein Video geschaffen, das ebenso so klar, klaustrophobisch und bedrohlich daherkommt wie das siebenminütige, von Kriegstrommeln getriebene und hypnotische Meisterwerk von Sänger/Gitarrist Jack Barnett, Schlagzeuger George Barnett, Bassist Thomas Hein und Sophie Sleigh-Johnson an den Keyboards.

Auf dem elf Stücke umfassende ‘Hidden’ wird neben gigantischen japanischen Taiko Trommeln auch die Stimme von Heather Marlatt von der britischen, geheimnisumwobenen Merok-Records-Band Salem. TNPS’ Heimatlabel Angular Records wird den Nachfolger des Debüts ‘Beat Pyramid’ am 18. Januar in Großbritannien veröffentlichen, Domino Records wird es hierzulande bereits am 15. in die Regale stellen.

Wer jetzt Blut geleckt hat, sollte sich unseren Liveblog vom diesjährigen Berlin Festival anschauen, wo die Band auftrat, sich die neuste Ausgabe des (leider nur in London ausliegenden) PiX Magazins besorgen und bei unseren Freunden von Vice UK sich die Backstage-Fotodokumentation vom letzten Russland-Aufenthalt der Band anschauen. Eine 10″ von ‘We Want War’ kann hier vorbestellt werden. Unter dem dazugehörigen Video findet sich noch ein Mini-Mix des kompletten neuen Albums. Leider gibt es noch keine Deutschland-Termine, aber TNPS werden am 25. Januar eine erste Show in London spielen (Tickets dafür gibt es hier), bevor sie auf eine kleinere UK-Tour gehen.


http://www.arc018.com/Angular Reco