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Pure Groove Ale Festival 2009Pure Groove Ale Festival 2009

Montag, November 16th, 2009

joe goddard

If you love really good music and, too (but necessarily), life in London, then you surely already know that the Moorgate Pure Groove record store (and music bar and gallery) is one the hotspots in town and a beloved jack of all trades.

Bands like Amadou Et Mariam, Esser, Friendly Fires, Lykke Li and Mystery Jets – to name only a very few out of the pool of fresh and creative talents – already played one of those fabulous and free instore gigs here. Meanwhile Pure Groove put exclusive release after exclusive release into it’s stock.

It’s simply a paradise for independent music of all styles and genres.

So they couldn’t have had any better idea than to celebrate them and the scene with a one-week instore “Pure Groove Ale Festival” starting today, November 16. Til Friday, November 20, everyday will be a party day with ale and beer from some of the finest local breweries around, some fine food by the Clerkwell Kitchen and various live performances.

Let me just quickly highlight tonight’s tribute show to Arthur Russel hosted by Electric Minds and Lovebox bringing Killer Whale, Faze Action (DJ set), Yam Who (DJ set ) and more to 6 West Smithfield and the Wednesday appearance of Joe Goddard (see above, from Hot Chip) presenting his new solo record “Harvest Festival” (out on Greco-Roman) with some friends and special elements at its launch party. Be there and watch out!

All other events will be great fun as well though. See for the complete line-up below. All shows are open to all ages and – of course – free.

Nuke Them All w/ Drums of Death – 07.11.09 – London

Freitag, November 6th, 2009

Drums of Death “Got Yr Thing”Drums of Death “Got Yr Thing”

Mittwoch, September 30th, 2009

drums of death got yr thing

If you follow us on Twitter, you already know how excited we got when Drums of Death announced his new video for “Got Yr Thing” (sic). Today, numerous weeks later, the people from Dazed Digital had the honour and pleasure to exclusively premiere this piece and of course it was worth waiting for it. Made by John Major’s Daughters you can watch a young girl experiencing a visual disco nightmare with guest ghost appearance by Joe Goddard from Hot Chip, who will release his first solo record “Harvest Festival” on November 2nd through the same label like Drums of Death‘s upcoming album “Generation Hexed” – fantastic underground team up Greco-Roman.

See the video plus an additional interview with the artists and a photo gallery from the video shot at Dazed Digital. You’ll find an interview with Greco-Roman Co-founder Alexander Waldron (aka Lord/Half/Full Nelson) about the label on our pages soon.

drums of death got yr thing

Wenn ihr bei Twitter folgt, könnt ihr euch vielleicht noch erinnern, wie sehr wir uns nach der Ankündigung Drums of Deaths Video zu “Got Yr Thing” (sic) gefreut hatten. Heute, unzählige Wochen später, hatte die Dazed Digital das Vergnügen das gute Stück exklusiv vorzustellen. Und was sollen wir sagen? Natürlich hat sich das Warten gelohnt.

Geschaffen von John Major’s Daughters dürft ihr wie bei einem guten Horrorfilm einer jungen, hübschen Discogängerin über die Schulter gucken, wie sie in der Drums-of-Death-Disco einen vertonten Alptraum erlebt; GastGeistauftritt von Joe Goddard von Hot Chip inklusive. Selbiger wird am 2. November (UK) sein eigenes Soloalbum “Harvest Festival” beim selben Label, dem fantastischen Ex-Geheimbund von Greco-Roman, veröffentlichen. Drums of Deaths kommendes Album soll wurde wiederum “Generation Hexed” getauft.

Bei  Dazed Digital findet ihr eine Fotogalerie vom Videodreh und ein Interview mit dem Künstler. Ein Interview mit Greco-Roman Mitgründer Alexander Waldron (alias Lord/Half/Full Nelson) über das Label und deren Clubnächte wird es in den nächsten Tagen hier geben.

Joe Goddard beim Berlin Festival

Donnerstag, Juli 16th, 2009

hot chip

Joe Goddard für das Berlin Festival bestätigt. Der kreative Counterpart von Alexis Taylor bei Hot Chip (Alexis: 2.v.l., Joe: 1.v.r.), Teilzeit-Produzent von Little Boots, Mastermind von Greco-Roman und DJ wird in letzterer Funktion ein schönes DJ Set am 8. August auf dem Flughafen Tempelhof hinlegen.

Neuigkeiten vom 23.6.09

Dienstag, Juni 23rd, 2009

Neues von The Stone Roses, Phoenix, Boys Noize, Kunstretter und Cris Brown, der ja nicht ins Gericht muss. Auf eine einsame Insel hätte man ihn trotzdem verbannen können, denn auf seine Musik können wir gerne verzichten. Bei Rihanna ist das ähnlich, aber deren zuckersüßer Kaugummi(pop) klebt dann doch zu hartnäckig im eigenen Gehörgang. Nichtsdestotrotz, es gab heute natürlich auch Nachrichten von guten Musikern:

the stone roses

Postkarte aus vergangenen Zeiten

The Stone Roses werden sich zwar nicht wieder veröffentlichen, aber sie haben einen anderen, bequemeren Weg zur finanziellen Nachbereitung ihres Werkes gefunden: Ian ‘Monkey King’ Brown & Co. werden 20 Jahre nach ihrem furiosen Debütalbum diesen Summer fünf alte Singles neuverlegen. Den Anfang macht am 6. Juli “Elephant Stone”, im Wochenrythmus und dieser Reihenfolge folgen: “‘Made Of Stone”, “‘She Bangs The Drums”, “‘Fools Gold” und “One Love”. Natürlich alles ausgestattet mit bisher-unver-blabla-B-Seiten, die sich hoffentlich nicht als Ramsch entpuppen. Der Magie der eigentlichen Singles wird das aber nichts anhaben können. Musik für Ewigkeit.

Frisch an den Start gegangen ist dafür eine neue (ehrenamtliche) Initiative aus Berlin: Die selbsternannten ‘Kunstretter‘ wollen es Künstlern jeglicher Couleur durch sogenanntes Crowdsurfing finanziell unterstützen. Im Klartext heißt das, dass die Seitenbesucher die Möglichkeit haben sich an den Kosten eines Kunstproduktes zu beteiligen. Ein Modell, auf das auch Patrick Wolf (via Bandstock) oder Electricity In Our Homes (via Eigeninitiative) in ähnlicher Weise zurückgriffen.

Im Studio waren heute unter anderem: Afrikan Boy, Jesse Rose, um Flo Rida ft. Nelly Furtados “Jump” zu remixen und eine eigene Single aufzunehmen, sowie Drums of Death, der sein Debütalbum für Greco-Roman gerade beendet. Einen Schritt weiter ist da schon Boys Noize. Sein kommendes Album steckt seit ein paar Tagen im Mastering.

Neues in puncto Konzerten: Coop Germany, das Label von Phoenix, haben heute via Twitter verraten, dass die Franzosen im November für neun Konzerte nach Deutschland kommen!

Au Revoir Simone haben derweil für den Sommer ihre Europa-Tour (leider ohne weitere Deutschlandkonzerte) bestätigt. Sie wird im Juli und August durch Spaninien, Großbritannien, Frankreich, Belgien und Portugal führen. Hach das gute, alte Westeuropa…

Und zum Schluss an die Spielekinder und 3Tage-Wachen unter euch: Beim MELT!Festival wird der Xbox ALIVE Truck vor Ort sein. Ihr könnt also für lau im weltweiten Netzwerk „Guitar Hero Metallica“, „SKATE 2“ oder „Project Gotham Racing 4“ zocken, während sich Oasis & Co. im Hintergrund den Arsch abrocken. Achtung, Ferrari äh Gitarrenroadie von links!

Totally Enormous Extinct Dinosaurs EP

Donnerstag, Juni 11th, 2009

grec05-12-cover

Stichwort Musikvideos: Wenn man erst einmal einen fetten Dave Grohl in Frauenkleidern und dieses drahtig-sehnige, nimmermüde Wesen namens Madonna in Spandex gesehen hat, können einen ein komischer Typ in einem hässlichen türkisfarbenen Umhang mit Tarnfarbe um den Augen und ein komischer Typ mit einem hässlichen roten Umhang mit einer glitzender Plastikbox auf dem Kopf und einem Blumentopf und einer Pyramide in den Händen nicht mehr wirklich schocken; selbst auch dann nicht wenn sie in einem schlecht beleuchteten Kinderzimmer tanzen.

Totally Enormous Extinct Dinosaurs machen genau das, aber trotzdem solltest du sie dennoch nicht abschreiben. Denn sie haben a) den wohl besten Bandnamen seit – sagen wir mal – The Beatles und sie haben b) ihre Debüt-Ep “All In One Sixty Dancehalls”.

Die wiederum enthält drei Songs, die du damals in der Grundschule gerne als Soundtrack gehabt hättest, wenn du mit deiner Freundin durch das Kinderland im Einkaufspark getrollt bist – noch bevor du zu groß wurdest für die 1,50m-Schranke am Ballparadies und ihr zu doof, sodass sie dich für einen Schlägertypen aus der Mittelstufe verließ. Keine Chance.

Diese drei Lieder bringen dir den Spaß dieser Tage wieder zurück! Und jetzt aufgepasst: Du darfst sie sogar als cooler Erwachsener, Jugendlicher oder Wannabe-Irgendwas noch ganz laut hören, denn diese Kompositionen sind über jeden Zweifel erhaben. Hey Baby, wie wäre es nochmal mit uns?

Totally Enormous Extinct Dinosaurs hätten sich auch Godzilla nennen können. Ihre Platte würde sogar diesen Fauxpas UND diese fragwürdigen Outfits locker wegstecken ohne peinlich zu werden. Gott sei Dank haben wenigstens das aber gelassen, hätte sich sonst ja doch ein wenig doof gemacht für das Greco-Roman Label einen solchen Namen auf seine Platten pressen zu müssen.

Den Track “Bournemouth” gibt es dank des NME Magazins dem Wohlwollen des Labels hier zum Gratis-Download. Und hier nochmal das grauenhafte Video vom Anfang, das übrigens eine Art Werkschau ist:

Totally Enormous Extinct Dinousaurs “All In One Sixty Dancehalls” bereits erschienengrec05-12-cover

Speaking about music videos: If you once saw a fat Dave Grohl in women’s cloths and this wiry stringy and tireless creature called Madonna in spandex, you can’t be shocked by a weird dude in a turquoise cape with finger colours around his eyes and a weird dude in a red cape with a sparkling plastic box on his head and a flowerpot and a pyramid in his hands. Even if they’re dancing in a meanly lighted nursery.

Totally Enormous Extinct Dinosaurs are doing exactly that but nevertheless you shouldn’t depreciate them since they have a) arguably the best band name ever since – let’s say – The Beatles and they have b) their debut EP “All In One Sixty Dancehalls” out now.

That record in turn features three songs which you liked each of them to be your personal soundtrack once back in time at the primary school, while you were fooling around with your girlfriend of that time at the kids clubs in your local mall. Even before you grow too tall for the 5feet gate at the entrance and even before you became too stupid for her and she left you for that pseudo hool from the comprehensive.

These three songs bring you the fun of your old days back! And now watch out folks: You can listen to them with full volume even as a cool adult, teenager or wannabee-anything because these compositions are unquestionable. Hey babe, how about us once again?

TEED too could have named themselfeves Godzilla. Their record would even easily offset that faux pas AND those weird suits without embarrassing their tunes. Thank God they didn’t anyway, imagine the poor Greco-Roman label would had to print such a stupid name on it’s vinyls. In that case we still prefer the silly clothes.

Thanks to British magazine NME the label’s bevonlence you can get the track “Bournemouth” already as a free download. And to everyone who, after reading this article, still wants to hurt his eyes and missed the 100 weirdest outfits on Youtube: here’s the video which actually features TEED’s whole body of work up to now:

Totally Enormous Extinct Dinousaurs “All In One Sixty Dancehalls” was already released.

Greco-Roman: Schwitzende Wrestler

Sonntag, Juni 7th, 2009

Diesen Sonntag Morgen hatte das Greco-Roman International Sonic Sound Wrestling in die Villa nach Berlin geladen, um mit Oliver $, Hugo Capablanca und mehr eine weitere ihrer ziemlich spontanen Klubnächte zu feiern. Eigentlich gilt dabei aber auch immer ein striktes Fotoverbot, für dessen exklusive Aufhebung Christoph sich mit ein paar tollen Impressionen revanchiert hat.

Hugo Capablanca (rechts) und sein unbekannter Mitstreiter

Hugo Capablanca (rechts) und Mitstreiter

Die Villa im Norden Berlins* begrüßt einen zunächst  mit einem Türsteher, der aussieht wie X-Men’s Wolferine aus der Muckibude, und einem Concierge mit Afro, Sonnebrille und Gehstock. Eintritt erhält nur, wer auch weiß wer am selbigen Abend auflegt. An diesem Abend sind das das Greco-Roman International Sonic Wrestling Team um Full Nelson (Hot Chip Produzent Alexander Waldron) und Raf Daddy (Ex-Labelmanager von Accidental) samt zahlreicher Freunde. Also rein in das zweistöckige Gebäude, das mit tollen Visuals punkten kann und den bröckligen Charme eines Abrisshauses versprüht – wie auch das mittlerweile geschlossene Scala, in dem vor über einem Jahr die erste Berlin-Party von GRISW stattfand. Während im oberen Stockwerk im Vorzimmergroßen Floor zunächst Nelson und Raf zusammen mit Paul Spymania – eigentlich eher als Booker im Berghain und Labelmanager denn als DJ bekannt – wild durch alle Stile mixen, startet unten im Saal Berlins aufstrebendster DJ, Hugo Capablanca, ein Set, dass das New Yorker Studio54 aus der Vergangenheit in die Gegenwart katapultiert: Oldschool-Disco at it’s best!

1/3 vom GRISW-Team: Raf Daddy

Eine Hälfte vom GRISW-Team: Raf Daddy

Die Party schwappt von oben nach unten und wieder zurück. Hier läuft Laid Backs “White Horse”, dort wird Lou Begas “Mambo No.5″ elektronisch seziert; eine Disko ohne Regeln – Wrestling mit allen Mitteln. Nach Capablanca darf dann Oliver $ ran, der für Toddla T kurzfristig eingesprungen ist, da diesem seine DJ-Tasche in London auf dem Weg zum Flughafen geklaut worden war (armer Toddla!). Olivers Dubstep fegt dann das Bedauern aus dem Klub und lässt das Publikum im engen Saal kochen. Die Stimmung ist ausgelassen, die Luft stickig und die üblichen Substanzen kursieren. Eine gute Party, die das GRISW-Team dann nach Oliver $ unten in verschwitzte Morgenstunden geleitet. Schon im September soll es die nächste GRISW Nacht in Berlin geben.

Toddla T Oliver $
Toddla T Oliver $

Paul Spymania bei einem seiner seltenen DJ-Sets und Barbie als Wanddeko in der Villa

Paul Spymania bei einem seiner seltenen DJ-Sets und Barbie als Wanddeko in der Villa

Alle Fotos von Christoph Paul
*Die Adresse darf nicht verraten werden.

Oi! Greco-Roman SW in Berlin

Freitag, Juni 5th, 2009

- Der Bericht zur Veranstaltung samt Fotos ist bereits online! -

greco-roman

Greco-Roman International Sonic Wrestling aus dem Dunstkreis von Hot Chip feiern eine weitere ihrer grandiosen Untergrundnächte in Berlin. Rund um Joe Goddard von Hot Chip, deren Produzent Alexander Waldron alias Half/Full Nelson und Raf Daddy hat sich ein Kollektiv gebildet, dass mit geheimen Clubnächten zwischen Austin/Texas, New York, London, Berlin und überall sonst auf der Welt unterwegs ist. Als gleichnamiges Label greift man tollen Künstlern wie Buraka Som Sistema, Grovesnor oder Drums of Death unter die Arme, als DJ Teams spielen sie ohne Limitierungen intensive Sets zwischen Techno, Breakbeat und allem möglichen. Kein Wunder, dass sie da auch mal die Arctic Monkeys oder Simian Mobile Disco bei ihren Parties begrüßen durften.

Für die Veranstaltung am Samstag in der Villa haben sie sich Londons Heißsporn Toddla T, der gerade sein Debüt “Skanky Skanky” veröffentlicht hat (hier gibt es eine kleine Kostprobe) und nicht weniger als Resident-Dj im famosen Fabric in London ist, eingeladen. Stil: Ghetto-Tech. Dazu gibt es mit Hugo Capablanca einen der derzeit besten Disco-Dj Berlins. Oben drauf gibt es Marco Resman/Phage, Paul Spymania, Javier Logares und natürlich die Gastgeber Raf Daddy und Full Nelson. Besucher erwartet eine Disko die sich ganz erfrischend anstatt auf Sponsoren, Werbung und Super-Hyper-Technik-Grefrikkel auf das Wesentliche konzentrierte: Genial tanzbare Musik. Oi Berlin, oi!