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Leipzig : Jägermeister Wirtshaus Tour : Verlosung

13:33

1986: Ein Collegeboy verunglückt in einer verregneten Nacht mit seinem heiß geliebten Ferrari Testarossa tödlich. 20 Jahre später feiert er seine Wiederauferstehung als zombiehafter französischer House-DJ und mit im Gepäck hat er nicht nur seinen roten Flitzer, sondern auch eine 12-Inch namens Teddy Boy. Mitgebracht hat Kavinsky aus den 80ern auch seine Vorliebe für Synthie-Sounds á la Knight Rider, die sich, kombiniert mit druckvollen Housebässen, ihren Weg durch die Nacht bahnen. Schier unaufhaltsam und ohne Rast treibt es Kavinsky so durch die Clubs und schließlich mit Daft Punk auf eine gemeinsame Tour. Neben Ed Bangers SebastiAn wird so auch CSS-Sängerin Lovefoxxx auf ihn aufmerksam und besteigt zu einem rasant-knisternden Duett Kavinskys Ferrari, um auf ewig in der Dunkelheit von Nightcall zu verschwinden.

Weniger mysteriös ist die Entstehungsgeschichte von Slagsmålsklubben. Als eines Tages The Solbrillers, aus dem schwedischen Norrköping, ohne ihren Sänger im Probenraum standen versuchten sich die übrigen Bandmitglieder an Spielzeug-Synthesizern und so war eben jener Sänger bald darauf ohne Job und eine neue Band gegründet. Wenig später wurde aus dem Trio ein Sextett und es folgte 2003 ihr Debütalbum Den Svenske Disco. Mit einer musikalischen Bandbreite zwischen einem aufgedreht-bunten Ecstasy-Trip und Game Boy-Sounds stürmten sie die Tanzflächen Schwedens und Europas. Neue Inspiration versprachen sich die Schweden in Berlin, wo sie bis zu diesem Jahr lebten. Zur Arbeit an ihrem vierten Album zog es die Jungs aus dem „Fight Club“ allerdings wieder zurück ins heimatliche Stockholm.

Am 6. Oktober werden in Leipzig Spielzeug-Synthies und Zombies vereint. Denn die Jägermeister Wirtshaus Tour hat es nicht nur geschafft Slagsmålsklubben in das Wirtshaus am Monarchenhügel zu locken, sondern auch den umtriebigen Kavinsky einzufangen, um ihn für eine Nacht zu bändigen.

Wer sich dieses elektronische Spektakel nicht entgehen lassen möchte, sollte nachfolgend einen Kommentar hinterlassen und auf sein Losglück hoffen! Denn wir verlosen 1×2 Gästelistenplätze für die Veranstaltung. Weitere Informationen (und Plätze) gibt es auf das-wirthaus.de und der Tour-Facebook-Seite.


Kavinsky : Nightcall


Kavinsky : Pacific Coast Highway

Slagsmålsklubben : “Sponsored by Destiny

 

 

Bochum : Jägermeister Wirtshaus Tour : Verlosung

21:48

2007 lernte die alternative Szene, die Generation Indie, plötzlich (wieder) zu harter Elektronik zu tanzen. Die Debütalben von Justice und Idealism von Digitalism erscheinen ebenso wie die Kitsuné Maison Compilation 4 und 5. Unter französischer Führerschaft brandet eine internationale Welle gleichsam von Techno wie von Rock- und Wave-Musik sozialisierter Künstler in den Clubs. Im Treibgut funkelnd: “Reaktor” vom britischen Duo autoKratz und “Happy Rabbit” von Breakbot.  Das eine ebenfalls ein Kitsuné-Export, das andere von Ed Banger herausgebracht. Von den euphorisierenden Livequalitäten der Ersteren lassen wir uns in den nächsten Jahren gleich mehrfach überzeugen.

Im letzten Sommer gelingt Thibaut Berland (Foto oben) dann gemeinsam mit dem Sänger Irfane ein Überraschungserfolg: “Baby I’m Yours” ist eines der besten Popstücke des Jahres, eingängig, funky, natürlich ein Millionentreffer bei Yotube. David Cox und Russell Crank haben da schon mit Animal samt den Hitauskoppelungen “Always More” und “Stay The  Same” ein erstes, komplettes Album bei Kitsuné vorgelegt und arbeiten längst schon am Nachfolger. Für Self Help for Beginners brechen sie dann im Juni 2011 mit dem französischen Trendlabel, begeben sich in den Schatten des Aufmerksamkeitsverdrängungswettbewerbs,  gründen selbst Bad Life und begrüßen den New-Order-Bassisten Peter Hook für das Stück “Becoming the Wraith” im Studio, covern als Randnotiz noch “Tempations” aus der Feder des Vorbilds und seiner Kollegen. Breakbot schickt derweil die neue Single “Fantasy” an den Start.

Diesen Donnerstag kann man beide nun in der Bochumer Traditionskneipe Tauffenbach erleben. Die Jägermeister Wirtshaus Tour wagt sich nämlich nach der entrückten Hamburger Sause erstmals in den westdeutschen Pott und pfercht Briten wie Franzosen auf die kleine Kneipebühne unter den Augen des goldenen Hirschen. Es bleibt also zu ergründen, wie viel Substanz vom Hype übrig geblieben ist.

Wir mutmaßen: Allerhand!, und verlosen deshalb noch 1×2 Gästelistenplätze für die Veranstaltung. Zur Teilnahme bitte nachfolgend einfach einen Kommentar hinterlassen und auf euer Losglück hoffen! Weitere Informationen (und Plätze) gibt es auf das-wirthaus.de und der Tour-Facebook-Seite.

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Breakbot : Baby I’m Yours (Video)

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autoKratz ft. Peter Hook : Becoming the Wraith (Video)

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autoKratz : Stay the Same (Video)


autoKratz : Temptation (New Order Cover) (Stream)

Rückblick : Jägermeister WHT in Hamburg

13:24

Die spannendsten Geschichten ereignen sich oftmals am Rande des eigentlichen Großen. Auch bei der Jägermeister Wirtshaus Tour in Hamburg war das nicht unähnlich. Während drinnen, in der Reiterkneipe (von außen spektakulär im Bauch einer Rennbahntribüne, von drinnen Schülerdiskoatmosphäre) das überwiegend junge Publikum sogar auf die Heizkörper geklettert war, um im prall gefüllten Raum Skrillex abzufeiern, erzählte uns ein Tourbandmitglied von The Toxic Avenger, wie aus Sonny Moore, dem ehemaligen Sänger der Hardcoreband From First To Last, Skrillex wurde: Simon Delacroix von der Band war bereits zuvor mit Moore befreundet, als dieser ihn beim einem USA-Besuch Delacroix’s von seinem Wunsch berichtete, ein Elektro-DJ zu werden. Der Franzose gab ihm die ersten Lehrstunden und ein halbes Jahr später war ein Monster geboren, das Hamburg anno 2011 an eine verschwitzte Grenzerfahrung führte. Die hier gezeigten Fotos sprechen für sich.

Einen genaueren Einblick wollte sich davon auch H.P. Baxxter, stets blondierter Sänger von Scooter, verschaffen. Weniger aufgeregend, aber dennoch gut war zuvor der Auftritt von Toxic Avenger geraten, die auf der Bühne aber noch einmal zulegen mussten, nachdem sie ein vorangegangenes Minigolftunier gegen ein BloggerInnenteam aus IsaNike, SaraJanos, Marcel und Thang nur knapp gewinnen konnten. Es war dennoch für alle ein ausgesprochen schöner Tag und der vielleicht intensivste Tourstop überhaupt. Danke Hamburg, Charlotte, Nele und Alex!

Am 29. September geht es mit Breakbot, autoKratz und vielleicht auch den netten Herren von der Theke (siehe Video ganz unten) in Bochum weiter.

Fotos: This Is Jane Wayne, Dragstripgirl, Electru, Sebastian Gabsch

Hamburg : Jägermeister Wirtshaus Tour

17:03

Irgendwie ist die Jägermeister Wirtshaus Tour etwas aus dem Takt geraten, die nächste Ausgabe nach Nürnberg findet jetzt auf jeden Fall am 25. August in der Reiterkneipe (ein Vereinslokal, kein BDSM-Studio) der Horner Rennbahn in Hamburg statt. Ohnehin nicht gerade dafür bekannt, das zünftig traditionalistische Ambiente mit ruhiger Musik zu untermalen, gibt uns das Tourteam diesmal richtig etwas auf die Fresse Ohren. Skrillex ist nämlich dabei, der vielleicht Künstler hinter der vielleicht brachialsten Musik, die jemals mit dem Dubstep-Genre in Verbindung gebracht wurde. Ein Phänomen, dem sich Heerscharen von Hörern auf der ganzen Welt hoffentlich bloß aus einem inneren Energieüberschuss heraus an den akustischen Hals werfen. Travis Egedy alias Pictureplane fand über seine neuestes Werk “Get Up” zusammen mit der Nu-Metal Band Korn jene weisen Worte: “[…] That song is so next-level terrible that it’s kinda interesting.” Und hat man diese Art inneren Katastrophentourismus erstmal verinnerlicht, ist wohl kaum jemand so unterhaltsam wie der US-Amerikaner.

Leichter macht es da einem/r The Toxic Avenger. Der Franzose Simon Delacroix versteckte sich zwar gerne hinter einer Killermaske, spielte in Rap- und Hardcorebands und schreckt allgemein auch nicht vor harten elektronischen Klängen zurück, am Ende des Tages steht aber das Popkonzept im Vordergrund. In seinem Heimatland, wo seit einiger Zeit das Mantra gilt: Unsere Clubszene ist unterirdisch, unsere Produzenten aber die besten der Welt!, betrachtet man ihn als legitimen Thronfolger von Daft Punk und Justice. Wohl auch, weil die Mischung aus Traumhypnose, Clubfokus und ein bisschen Gruselatmosphäre auf seinem Debütalbum Angst (sic) live im Bandgewand ebenfalls zündet.

Für alle HamburgerInnen, die kommen möchten, BerlinerInnen, die beim Dockville hängengeblieben sind und auf eine Rückfahrmitgelegenheit durch uns hoffen sowie für alle anderen haben wir noch 1×2 Karten zur Verlosung. Hinterlasst uns einfach einen Kommentar, das Los wählt dann aus, also viel Glück! Aber wehe, ihr besitzt kein Expertenwissen…

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Weitere Gästelistenplätze werden wiederbei das-wirtshaus.de und auf Facebook verlost.

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Rückblick : Jägermeister WHT in Nürnberg

16:40

Achtung, Geweih und Federn einziehen! So klaustrophobisch kuschelig wie in Nürnberg sah die Jägermeister Wirtshaus Tour lange nicht mehr aus. Orlando Higginbottom von Totally Enormous Extinct Dinosaurs schaffte es trotzdem seinen riesigen Kopfschmuck zwischen Decke, Fußboden und wahlweise bei Großmutter oder Fever Ray geliehenen Lampenschirmen zu quetschen. Seine Tänzerinnen untermalten das verschwitzte Set mit rhythmischer Sportgymnastik von nebenan aus. Die anfänglichen (technischen) Startschwierigkeiten waren damit schnell vergessen und spätestens bei D.I.M. lagen sich eh alle in den Armen. Oder unter der WurstBiertheke.




Fotos: Annette Staack

Jägermeister Wirtshaus Tour x Nürnberg

16:42

Schon vermisst? Einen Monat war sie untergetaucht, nun zieht die Jägermeister Wirtshaus Tour mit ihrer Karawane nach Nürnberg. Bei der fünften Ausgabe am Donnerstag (7. Juli) in der Lederer-Kulturbrauerei zu Nürnberg tritt nun (unser Liebling) Totally Enormous Extinct Dinosaurs (Interview) live auf. Sonderlich tief darf die Decke über der Bühne dabei nicht sein, trägt Orlando Higginbottom doch wohl wieder seinen ausladenden Kopfschmuck oder ein Dinokostüm. Platz genug für seine farbenfrohen Tänzerinnen ist ebenfalls nötig. Auf die Ohren gibt es dabei u.a. die aktuelle Single “Trouble“.

Neben dem Briten kümmert sich diesmal der Berliner Andreas Meid alias D.I.M. um die musikalische Abendgestaltung. Der DJ und Produzent gehört zu Boys Noize Records, kollaboriert seit jeher fleißig mit Labelkopf Alex Ridha oder dem Münchener Tai, tourt durch die ganze Welt und ist immer wieder mal für einen Hit gut, etwa “Young Love (Topless)” (mit Ridha als Kid Alex), “Kleine Träume” oder “Is You“.Bewährt hat sich zudem das Konzept, einen lokalen Künstler bzw. DJ mit ins Boot zu holen. Nach aUtOdiDakT (Interview) in Stuttgart, dürften die Mittelfranken nun die hiesigen Optimus Maximus wiedererkennen. Angeboten werden Electro und House, wir sagen aus der Ferne: Schöner Boyband-Look!

Auch dieses Mal könnt ihr 1×2 Karten gewinnen, wenn ihr uns einen zünftigen Kommentar hinterlasst. Wie immer entscheidet dabei das Los, also viel Glück! Weitere Karten gibt es auf das-wirthaus.de/gaesteliste und Facebook. Und zum Abschluss gibt es statt der üblichen Kochtipps und Einsicht in lokale Spezialitäten (in Nürnberg wären das vor allem Rostbratwürste, Lebkuchen und Bier) diesmal noch ein paar mehr oder minder skurrile Fakten über die Dinosaurier und ihre Ernährung. Wir wollen ja nicht uninformiert und ununterhalten sterben.

  • Die Paläontologie, Unterabteilung Dinosaurier, ist an sich ein wissenschaftlicher Spätzünder: Obwohl zuvor bereits mehrfach Dinosaurierknochen gefunden wurden, der erste belegte Fund geht auf das Jahr 1787 zurück, dauerte es bis 1841 als mit dem Briten Richard Owen jemand die neue Tiergruppe als dinosauria, also in etwa: “schreckliche Echse”, klassifizierte, wohl wissend, dass es sich hierbei gar nicht um Echsen handelte. Randnotiz der Geschichte: Owen war sicherlich einer der unsympathischsten Wissenschaftler aller Zeiten, selbst Darwin sagt man nach, ihn nicht gemocht zu haben. Später, aus allen hohen Ämtern verdrängt, begründete er aber immerhin das Natural History Museum in London und damit das Konzept eines für jedermann frei zugänglichen, mit Beschriftungen versehenden Museums.
  • Die Fernsehdokumentation Walking With Dinosaurs der BBC, erstmals ausgestrahlt am 4. Oktober 1999, begründete das neue Genre der Infotainment-Dokus und war immerhin eine der zehn Sendungen, mit den meisten Zuschauern, in jenem Jahr. Der erste Teil lief unter dem Titel New Blood und hatte die Ernährung im Mittelpunkt. Erzählt wurde die Geschichte einer Coelophysis-Familie auf der Jagd.
  • Aasfresser, Jäger oder doch Vegetarier? Über die Ernährung des bekannten und bedrohlich wirkenden Tyrannosaurus Rex gibt es unterschiedliche Vermutungen. Nachdem die Idee eines reinen Pflanzenfressers recht schnell wieder verworfen wurde, sprechen derzeit vor allem Anatomie (die Beinmuskulatur war wohl eher auf lange Märsche anstelle von kurzen Sprints ausgelegten), das lang- aber stumpfzähnige Gebiss und sein überaus ausgeprägter Geruchssinn für einen aasfressenden T. Rex.
  • Killertruthähne: Ein steifer, weit abstehender Schwanz und lange, scharfe Zähne machten den Velociraptor zu einer bedrohlichen Erscheinung, wäre er nicht bloß lediglich so groß wie der Festtagsbraten geworden. Glimpflich wäre eine Bekanntschaft mit dem vorzugsweise im Rudel jagenden Fleischfresser dennoch nicht ausgegangen.
  • Mal davon abgesehen, dass es wohl auch an der Feinmotorik und den nötigen Hilfsmitteln gefehlt hätte, kreative Kochrezepte hätte man vom Stegosaurus nicht erwarten dürfen: Mit einem Gewicht von nur 80 Gramm und der Größe einer Walnuss waren seine geistigen Kapazitäten mutmaßlich derart beschränkt, dass man ihm schon fast mitleidig ein zweites Gehirn andichten wollte.
  • Suppenhuhn: Der sogenannte Microraptor war mit 47 cm Länge nicht nur unwesentlich größer als ein Huhn, er besaß sogar Federn an seinen vier flügelartigen Gliedmaßen. Ob die als eine der kleinsten Saurierarten überhaupt geltenden Tiere geschmeckt hätten, kann man heute allerdings nicht mehr nachvollziehen.
  • Auch Wiederkäuer gab es bereits in der Kreidezeit, etwa den Edmontosaurus, der trotz einer Anzahl von bis zu 2.000 Zähnen im Maul seine Nahrung wohl mehrmals wieder hochwürgte.
  • Ein ebenfalls nur halbwegs hilfreiches Gebiss besaßen die Sauropoden, immerhin die wohl größten Dinosaurier. Trotz einer Körperlänge von bis zu 30 m und gigantischen Hälsen hatte die Natur im Kiefer den Platz für ausreichend große Backen “vergessen”, weshalb die Tiere wohl kleine Steine essen mussten, um ihre Nahrung vollständig in ihren Mägen zermahlen zu können.


Totally Enormous Extinct Dinosaurs : Trouble (Chad Valley Remix)

Bag Raiders : Jägermeister WHT Interview

13:19

Nein, das obige Photo zeigt keine zwei einsamen (aber geschmackvollen) Robinson Crusoes, die glücklich ihre Rettung zelebrieren. Auch wenn die Palmen und Bärte das vermuten lassen. Es handelt sich um die Bag Raiders, ein australisches Gemeinschaftsprojekt von Chris Stracey und Jack Glass, stolze (kreative) Väter) einiger der besten Discostücke der letzten beiden Saisons, die sich auch auf ihrem demnächst ebenfalls international erscheinendem Debütalbum finden lassen. Bevor sie am Donnerstag mit der Jägermeister Wirtshaus Tour (und Peaches sowie aUtOdiDakT) in Stuttgart spielen, nahm sich Jack noch einmal die Zeit, um mit uns die ersten deutschen Erlebnisse, den Weg zum Erfolg (und Mobilfunkverträgen) und ihre künstlerischen Neigungen zu diskutieren. Ganz nebenbei bekannte er sich noch zur Liebhaberschaft einer sehr, sehr deutschen Spezialität.

Hi Jack, mittlerweile habt ihr drei Auftritte in Deutschland absolviert. Wie wurden sie vom Publikum aufgenommen?
Bis jetzt wirklich gut! Wir haben jetzt sogar schon vier Nächte hier gespielt. In München und Saarbrücken haben wir aufgelegt, in Berlin und letzten Samstag in Hamburg haben wir live gespielt.
Sie waren alle unglaublich auf ihre eigene Art und Weise, auch sehr verschieden. Wir waren in der Nacht nach Saarbrücken in München und es wäre schwierig, noch einmal zwei derart unterschiedliche Städte als diese zwei zu finden!

Es ist überhaupt eure erste Tour durch Europa. Was hat sich als genauso wie von euch erwartet erwiesen, was nicht?
Es so ziemlich das, was wir erwarteten. Ich habe mich immer darauf gefreut, hier einmal touren zu können (es hat ja ein paar Jahre gedauert), denn jede Stadt ist neu und aufregend hier. Ich liebe es etwa durch die USA zu touren, aber wenn du dort zehn Auftritte hast, sind die großen Städte aufregend, die kleinen seltsam und interessant, aber nichts ist großartig verschieden. In Europa sind wir an jedem Tag in einem anderen Land und erleben all diese erstaunlichen Städte mit ihren reichen Historien. Wir lieben das!

Habt ihr bereits ein deutsches Wirtshaus in Vorbereitung auf Stuttgart ausprobiert?
Ich denke nicht! Wir hatten allerdings zahllose Biere und Würste. Aber für das Echte kommen wir wohl besser etwas früher nach Stuttgart!

Einer eurer ersten Auftritte oder sogar der erste, soll im Empire von Brisbane stattgefunden haben, eine ähnlich kleine Lokation wie das Calwer Eck. Was sind eure Erinnerungen an diese Veranstaltung?
Das könnte korrekt sein. Um ehrlich zu sein, kann ich mich nicht mehr wirklich daran erinnern. Vielleicht war es unser allererster Auftritt außerhalb Sydneys. Ich erinnere mich daran, sehr aufgeregt gewesen zu sein, weil wir reisen und unser Ding machen durften, da Leute uns auch in anderen Städten hören wollten. Das begeistert uns noch immer, denke ich. Jedes Mal, wenn wir irgendwo neu hinkommen, gibt das ein gutes Gefühl…

Zuletzt haben Cut Copy und Empire of the Sun elektronische Musik aus Australien hier in Europa auf sein hohes Level der Beliebtheit gehoben, letztere habt ihr mit “Way Back Home” als Soundtrack einer großen Mobilfunkanbieterkampagne hierzulande abgelöst. Glaubt ihr, dass euch diese Künstler gewissermaßen den Weg nach Europa geebnet haben?
Ich bin mir da nicht wirklich sicher. In Australien jedenfalls nicht, da haben wir uns unseren Weg selbst geebnet. Und hier? Ich weiß es nicht. Ich meine, wenn die Leute solche Dinge sagen, klingt das für mich als ob sie sagen würden: “Empire of the Sun waren groß hier. Ihr macht ähnliche Musik und seid aus dem selben Land. Deshalb seid ihr jetzt beliebt.” Offensichtlicher Weise werde ich so etwas niemals zustimmen. Durch das Internet kann jeder alles aus jeder Ecke der Welt hören. Ich denke wirklich, dass es nichts bedeutet, von woher man kommt. Wenn die Musik gut ist, werden die Leute es mögen.


Bag Raiders : Shooting Stars (Video)

Wir sind erstmals 2008 bei der B-Seite der Turbo Love! Single, “Shooting Stars”, auf euch gestoßen. Zwei Jahre später habt ihr das Lied auch auf euer Debütalbum gepackt. Welche Beziehung habt ihr mittlerweile zu diesem Stück entwickelt?
Es ist ein großer Teil unserer Leben! Ich bin wirklich stolz darauf. Vielleicht macht es mich auch mal etwas krank. Haha. Aber immer wenn wir es live oder als DJs spielen, bekommt es die unglaublichsten Reaktionen. Dessen bin ich keineswegs überdrüssig!

Zu welchen Aktivitäten ist einer Album deiner Meinung nach ein guter Soundtrack?
Hoffentlich viele. Wir wollten ein Album machen, das Stücke für den Club hat (offensichtlicher Weise), aber auch für das Auto, das Wohnzimmer, das Schlafzimmer, die Küche, die Wäsche, was auch immer. Ich denke, wir das auch mehr oder weniger geschafft. Die Vielseitigkeit des Albums ist eines der Dinge, auf das ich am meisten stolz bin.

Um ehrlich zu sein, die Frontgestaltung des Albums erinnert uns an die Airbrush-Kunst getunter Autos. Welche Autotypen bevorzugt ihr und was war die Idee hinter dem Artwork?
Ha, da fragt ihr die falschen Leute. Keiner von uns ist einer Autonarr. Chris fährt einen Motorroller und mein Auto ist ein vermöbelter Haufen Mist (genau so, wie ich es mag)!
Wir mögen das Artwork, da es all die hunderten unterschiedlichen Einflüsse repräsentiert, die in unsere Musik einfließen. Polarbären, Surfer, Törtchen, sie alle stecken irgendwo da…

Das Video zu “Way Back Home” zeigt euch an bei der Arbeit an diversen Exponaten in einem Atelier. Seid ihr neben eurer Musik auch sehr künstlerisch veranlagt, zeichnet etwa in ein Skizzenbuch unterwegs?
Nicht besonders. Das Videoset wirkte auf mich eher wie ein Drogenlabor denn alles andere.  Wir beide lieben Kunst und Filme, aber ich denke, unsere Talente beschränken sich auf die Sphäre der Musik.


Bag Raiders : Way Back Home (Video)

Zu guter Letzt: Wir wissen kaum etwas über das australische Essen und Trinken, mit Ausnahme eines gewissen blauen Bieres (F…..’s). Habt ihr ein lokales Lieblingsgericht, dass ihr vielleicht sogar selbst kochen könnt?
Foster’s gibt es nur als Export. Man sieht es (glücklicherweise, denn es schmeckt wie Urin) nie Australien!
Die beliebtesten Biere sind solche wie VB, Tooheys New und Carlton Draught. Nichts besonders Aufregendes. Es gibt einige gute Biere von Kleinbrauereien und gute Weine. Aber um ehrlich zu sein, ich liebe Weißbiere und für gewöhnlich trinke ich deutsche Sachen wie Erdinger und Shöfferhoffer. Mmmm.

Bag Raiders Bag Raiders erscheint am 3. Juni bei Universal in Deutschland.


Bag Raiders : Sunlight


Monarchy : I Won’t Let Go (Bag Raiders Remix)

In Zusammenarbeit mit Jägermeister.

aUtOdiDakT : Jägermeister WHT Interview

12:29

Wenn am Donnerstag die Jägermeister Wirtshaus Tour im Stuttgarter Calwer Eck einkehrt, hat er die kürzeste Anreise: Andres Klein alias aUtOdiDakt, Labelvater von Traktor Records und Mähtrasher, hat sein Refugium hier am Neckar, kennt die einheimischen Clubs ebenso gut wie die regionale Küche, zu der er nach Auftritten in aller Welt gerne wieder zurückkehrt. Und obwohl man zuerst die ganz harten (musikalisch-elektronischen) Töne mit seinem Namen (und vor allem Mähtrasher) verbindet, ist vielleicht sogar der vielseitigste der drei auftretenden bzw. auflegenden Künstler. Uns hat er ein paar Fragen über seine Heimat und die anfänglichen Rückschläge wie späteren Erfolge seiner Karriere beantwortet.

Ihr könnt zudem noch bis heute Nachmittag hier Karten für den Abend mit ihm, Bag Raiders und Peaches gewinnen.

Bis vor kurzem galt Stuttgart als beschauliche Landeshauptstadt, mit den Protesten gegen S21 wurde es plötzlich zur Heimstätte der neuen “Wutbürger”. Du hingegen hälst dich in deiner Musik seit jeher nicht mit Kompromissen auf. Warst du ein Vorreiter?
Keine Ahnung, es wäre auch vermessen sich selbst so zu bezeichnen, aber am Anfang haben mich die meisten anderen DJs mit meinem härteren Kram schon eher belächelt und z.T. in meinem Beisein den Clubbesitzern erzählt, dass ich die Leute sowieso überfordern würde und so ein Sound nie hier ankommen wird. Nach einer Weile haben sie dann auch angefangen so was zu spielen, als der Vorwurf nicht mehr haltbar war, ha.
Aber ich glaube schon, dass Stuttgart seit einer Weile eine Sonderstellung hat hinsichtlich der Würdigung von Sachen, die in irgendner Form ‘nen “Mittelfinger” zeigen, ob das jetzt musikalisch oder politisch ist…

Du bist als DJ weltweilt unterwegs. Worauf freust du dich am meisten, wenn du wieder nachhause zurückkehrst?
Auf ‘ne harte Matratze! Ich bekomm von den meist viel zu weichen Hotelmatratzen Rückenschmerzen… sonst natürlich auf die Badewanne und darauf wieder selber zu kochen und Musik zu machen!

Welche Gerichte der lokalen Küche schätzt du besonders und vor allem: Welche kannst du auch selbst kochen?
Also ich mag eigentlich alle schwäbischen Gerichte ausser Kutteln und Hirnsuppe! Einen anständigen Zwiebelrostbraten bekomm ich schon hin und Käsespatzle auch, wobei die meine Freundin viel besser kann als ich! Ich mags gern schwer und fleischig, also ist schwäbisch schon genau mein Ding…

Dein aUtOdiDakT-Vorgängerprojekt IMP-ACT ging bei einem Majorlabel unter, das geplante Album erschien nie. Verfolgt so ein Erlebnis einen auch sieben Jahre später noch?
Klar, das prägt sehr nachhaltig! Wir haben damals drei Jahre Zeit und Ideen reingesteckt und konnten keinerlei Einfluss darauf nehmen, was anschließend passiert, d.h. wir waren vollständig ausgeliefert und konnten auch nicht bei einem anderen Major, der ebenfalls Interesse hatte, signen, weil wir ja schon etwas unterschrieben hatten. Im Endeffekt hat das die Band zerbrochen und alle sieben damals Beteiligten wollten mit der Musikindustrie möglichst nichts mehr zu tun haben und gehen jetzt normalen Jobs nach, außer mir. Ich habe Traktor Records gegründet, weil ich einfach eine Plattform wollte, wo ich allein die vollständige Kontrolle habe und mir kein Ibiza-gebräunter A&R reinreden kann, was für Musik ich am besten machen soll oder in welcher Schublade er mich gerne mit welchem Image vermarkten würde…

Im letzten Jahr erschien dein Debütalbum Genres Are Dead mit 28 im Durchschnitt mehr als vier Minuten langen Titeln u.a. als Doppel-CD-Album. Hattest du keine Angst, die potentiellen Hörer_innen damit zu überfordern?
Natürlich war mir bewusst, dass ich damit die meisten überfordere oder verwirre. Aber im Endeffekt dachte ich mir, dass ich a) keine Lust habe, ein Album nur mit Gebretter zu machen, nur weil die meisten das jetzt aufgrund meiner DJ-Sets erwarten würden und b) ich das Format Album sowieso für mich selbst mache. Ich wollte eigentlich nur mal schaun, ob ich es hinbekomme, ein komplettes Album zu machen, das für mich selbst langfristig interessant anzuhören bleibt und eine gewisse Stilbreite als Produzent aufzeigt. Ich hab es mir jetzt nach drei Monaten (davor konnte ich nicht objektiv sein, weil ich alles schon im Entstehungsprozess so oft angehört habe) zum ersten Mal wieder angehört und war sehr zufrieden damit. Das war für mich auch das einzige Ziel des Albums: Es nach einer Weile selbst gut zu finden. Der Rest, d.h. ob es sich verkauft oder ob es überhaupt noch jemand anderes gut findet, ist für mich eher zweitrangig gewesen. Aber das ist natürlich dann die Glasur auf der Torte und freut ungemein.

Wie entstand das Album?
Ich habe im Winter 2008 die erste richtige aUtOdiDakT-Single “Shit your rack” rausgebracht und seither einfach weiterproduziert, ohne ein Album anzuvisieren. Ich habe verschiedene Sachen versucht, weil es mich schnell langweilt, denselben Stil zu produzieren, und ich Abwechslung brauche, d.h. am besten immer je einen ruhigen, einen harten und einen funkigen Track unfertig auf der Festplatte, so dass man stimmungsabhängig arbeiten kann. Wenn ich scheiße drauf bin, kann ich nicht funky sein, und wenn es mir blendend geht, kann ich auch schlecht Geballer machen.
Jedenfalls waren es irgendwann ca. 80 Tracks von Electro bis reinem Indie-Rock oder Downbeat und ich dachte mir, ich versuche mal ein Album daraus zu kompilieren. Dann habe ich gemerkt, dass mir selber da z.T. noch Brückensongs fehlen, d.h. Tracks, die als Überleitung von einem Stil zum anderen funktionieren oder einfach stilistisch fehlen, um andere logischer zu machen. Die hab ich dann gemacht und noch Sängern bzw. Rappern, die ich gut finde, Instrumentals geschickt, weil ich mich noch nicht für so einen töfte Sänger halte, dass ich auf der Mehrheit der Tracks singen sollte… Aber Vocals wollte ich natürlich auch drauf haben. Im Endeffekt singe ich jetzt nur auf zwei Liedern selbst (erster und letzter), aber die Gastsänger machen ihre Sache auch mehr als gut! Vielleicht singe ich auf der nächsten mehr.
Bezüglich der Stilmischung habe ich trotzdem noch etwas versucht, die ganz harten Ausreißer von der elektronischen Basis eher wegzulassen, sonst wäre es doch auch für mich selbst schwierig geworden, das Album am Stück als “Artist-Album” zu erkennen und nicht als Kompilation unzusammenhängender Sachen.

Dein Traktor-Sublabel Mähtrasher ist nun ziemlich genau ein Jahr alt. Wie zufrieden bist du mit seiner bisherigen Entwicklung? Wohin geht es demnächst?
Mähtrasher hat mich extrem überrascht! Ich dachte mir schon, dass es einfacher ist ein Label zu branden, das für einen bestimmten Stil steht (im Gegensatz zu Traktor), aber dass es so schnell geht, hätte ich nicht gedacht! Ich glaube fast, dass Mähtrasher (zumindest im Ausland) Traktor schon in Sachen Bekanntheit überholt hat in diesem einen Jahr.

Mit der Reihe Stuttgart kaputtraven – Traktor Edition veranstaltest du selbst obendrein noch alle zwei Monate eine Party im lokalen Rocker33. Haben dich die hier gesammelten Erfahrungen als Künstler auf Tour eher entspannter oder anspruchsvoller werden lassen?
Ich glaube, es hat mich in Bezug auf Publikumsreaktion eher anspruchsvoller werden lassen, beim Kaputtraven drehen die Leute halt schon oft enorm durch, ha. Aber bezüglich der Routine lässt einen das natürlich auch ruhiger werden. Wenn man als Veranstalter den ganzen Stress bei den eigenen Parties mitbekommt, lässt man sich außerhalb als Dj auch weniger aus der Ruhe bringen, weil die meisten Probleme dann ja nicht die eigenen sind bzw. man sich nicht selber darum kümmern muss.

Mit Proxy aufgelegt zu haben, soll für dich wie “Weihnachten, Geburtstag und Apokalypse zusammen” gewesen sein. Welche aUtOdiDakT-Auftritte und Traktor-Nächte haben sich sonst noch besonders in dein Gedächtnis eingebrannt?
Sonst haben sich natürlich so “exotische” Auftritte wie Johannesburg oder Sydney eingebrannt, aber auch viele “kleinere” wie z.B. der in nem Landgasthof namens Fuchs & Has in irgendeinem 20-Seelendorf in Bayern, wo mehrere hundert Leute komplett ausgerastet sind und der Alkohol frühzeitig einfach aus war! Von den Traktor-Editionen vom Kaputtraven möchte ich jetzt keine besonders hervorheben, weil da wirklich alle was Besonderes für mich waren… Die erste ist natürlich besonders wichtig, das war beim Kaputtdubben auch so. Eine Partyreihe definiert sich natürlich durch die erste Ausgabe und da war es sehr befriedigend, so tolle Headliner zu bekommen und zu sehen, dass es dermaßen abgeht!


aUtOdiDakT Genres Are Dead (Exzerpte)

In Zusammenarbeit mit Jägermeister.

Jägermeister Wirtshaus Tour x Stuttgart

10:20

Stück für Stück färbt sich die Anfang Februar noch weiße Deutschlandkarte kräuterbraun. Nun verschlägt es die Jägermeister Wirtshaus Tour in den Süden der Republik: Am 19. Mai ist es im Calwer Eck zu Stuttgart für eine Nacht vorbei mit der Gemütlichkeit. In der ersten Hausbrauerei der Stadt, deren Speisekarte stilecht regional mit Flädlesuppe und Maultauschen eröffnet, wird nun das internationale Trio der Bag Raiders, Peaches und aUtOdiDakT gastieren.

Mit den Australiern von Bag Raiders haben sich die nächsten Hitgaranten aus Down Under auf die lange Reise gen Nordwesten begeben. Die B-Seite “Shooting Star” hievte sie vor zweieinhalb Jahren über Nacht auf jene große Aufmerksamkeitswelle, die sie mit “Sunlight” und ihrem (in Deutschland leider erst am 30. Juni erscheinenden) Debütalbum anschließend weiter erfolgreich um den Globus ritten. Gerade kann man ihren an Disco und Electronica fermentierten Pop dank des Werbesoundtracks “Way Back Home” auch außerhalb der Clubs kaum entkommen. Bereits mit einigen Terminen auf deutschem wie europäischem Boden warmgespielt, dürfte die Band nun die Konzertgäste sofort in den ekstatischen Schwitzkasten nehmen.

Auf selbiges Handwerk versteht sich Peaches solo ebenfalls blind. Ob als Musicalstar in ihrer eigenen Llyod-Webber-Adapation Jesus Peaches Christ Superstar und dem halb-autobiographischen Peaches Does Herself oder auf Tournee mit ihrem aktuellem Album I Feel Cream (XL Recordings), das im Zweifel auch mit Gipsbein aufgeführt wurde: Merrill Nisker können nur wenige das Wasser reichen. In Stuttgart kommt es am Donnerstag allerdings zu einem ihrer nicht minder aufregenden DJ-Sets, während sie sich im aktuellen Video “Mud” noch titelgerecht mit Schlamm besudeln lässt.

Lokalmatador aUtOdiDakT erklärt derweil alle Genres für dead, kennt er selbst doch nur die Sprache des Basses. Kein Wunder also, dass ihm persönlich auch die ehemaligen Wirtshaus-Tour-Künstler Proxy und Tom Deluxx besonders gefallen. Jetzt kann er selbst Teil der Ahnengalerie werden.

Wie immer könnt ihr auch diesmal 1×2 Karten für einen zünftigen Wirtshausabend gewinnen, wenn ihr uns bis Dienstag, dem 17. Mai, 14 Uhr, unten einen Kommentar hinterlasst. Es entscheidet das Los, also viel Glück! Weitere Karten gibt es auf das-wirthaus.de/gaesteliste und Facebook.


Bag Raiders : Way Back Home (Video)


Peaches : Mud (Video)

In Zusammenarbeit mit Jägermeister.

Jägermeister Wirtshaus Tour : Frankfurt

15:23


Eine Premiere unter Zeitdruck: Kaum fand in Frankfurt ein Stopp der Jägermeister Wirtshaus Tour nicht zu Land, sondern an Deck der Hausbootlocation Yachtklub statt, engte der anschließende Karfreitag samt Tanzverbot bereits die Feierlichkeiten auf ein verfrüht-mitternächtliches Ende ein. Die Münchener Frittenbude ließ sich davon jedoch keineswegs irritieren und gab als Tageslosung aus, das Boot “kentern” zu wollen. Bei allem Einsatz blieb ihnen zumindest dieser Erfolg (Gott sei Dank?) versagt. (Luft)feucht wurde es trotzdem – ein verfrühtes Ostergeschenk für die Konzertbesucher, Wildjagd statt Fliegenfischen. Da musste Tom Deluxx im Anschluss nur noch das Steuer an sich reißen und gekonnt abräumen; auch er bestand seine Seepferdchenprüfung.

Am 19. Mai gibt es im Stuttgarter Calwer Eck gleich drei Auftritte zu sehen, Bag Raiders, Peaches und aUtodiDakt sind mit von der Partie. Die Fotos aus Frankfurt schoss Geert Schäfer und das Team von i-ref hat vor Ort sogar gefilmt:

In association with Jägermeister.