Posts Tagged ‘Miami Horror’

Miami Horror : Holidays

10:09

Es gibt nicht viel zu diesem Video zu erzählen, der Titel sagt schon alles. Oder Moment, ist der Hauptdarsteller etwa mit Dr. Zoidberg von Futurama verwandt?! Die Regisseure Chris Hill und Lachlan Dickie von Krozm sollten die Antwort kennen.

Die hohe Stimme aus dem Song entspringt übrigens Alan Palamos (Neon Indian) schönem Mund.Und während  Illumination, das neue Album von Miami Horror noch immer auf seine Veröffentlichung in Europa wartet, können es sich zumindest alle Menschen außerhalb Australiens hier schon einmal anhören. Belohnt eure Ohren zudem noch einmal mit dem Taragana-Pyjarama-Remix von “Holidays” von neulich; es wird ihnen gut tun.

Miami Horror : Holidays (Taragana Pyjarama Remix)

17:23

Hoffentlich haben wir da gestern nicht eine größere Promoaktion ruiniert (oder sind wir vielleicht sogar auf einen solchen hereingefallen?), als wir gestern eine “DO NOT BLOG YET” spitzfindig umgingen, indem wir diesen schmackhaften Remix von Taranga Pyjarama kurzerhand über Twitter und Facebook verteilten. Eine halbe Stunde später erreichte uns jedoch eine Notiz von Nick Eriksen selbst, dass wir nun auch in die Vollen gehen könnten.

Das machen wir hiermit gerne und nutzen die Gelegenheit, um nachträglich noch einmal hervorzuheben, dass Nick natürlich nicht alleine in diesem Projekt steckt: Seine hübsche Freundin Sara (die wir zwar noch nie gesehen, aber einfach mal der Schönheit ihrer Kunst vertrauen) gehört ebenfalls zu TP. Und ja, nochmals, dieser Remix hier ist ein guter, obwohl es sich um eine ungemasterte Version handelt (deshalb wohl auch das vorläufige “Blogverbot”). Wir sind sehr gespannt, was uns das dänische Duo noch in Zukunft bringt.

Miami Horrors neues Album Illumination ist mitsamt “Holidays”, auf dem übrigens Alan Palamo (Neon Indian) zu hören, bereits im August erschienen.


Miami Horror : Holidays (Taragana Pyjarama Remix [Stream]

PREVIOUSLY:


Taragana Pyjarama : Girls [Download]

Miami Horrors neue Single “Sometimes”

03:23

miami horror sometimes

Es gibt Neuigkeiten, die verwandeln einen in ein kleines pubertierendes, aber eben enthusiastisches Mädchen. Diese etwa: Melbournes Miami Horrors neue Single ist da! (Bitte einfügen: Kreisch!) Benjamins “Bravado EP” ist mittlerweile auch ganz schön abgenutzt, derart war sie im heimischen CD-Player oder bei DJ-Sets heißgelaufen.

Das neue Lied heißt “Sometimes”, kann auf erste vielleicht nicht ganz an “Make You Mine” anschließen, bleibt aber definitiv auf höchstem Disconiveau. Die australischen Kollegen von Stoney Roads haben den exklusiv im Download, hin da.

Die Single soll im November erscheinen, es folgt eine Tour quer durch Australien und dann leider erst im Jahre 2010 das Debütalbum “Illumination”.

Miami Horror “Sometimes” Teaser

Miami Horror “Don’t Be On With Her” (Bravado EP) Video

Krise?! Welche Krise?

23:46

vimeo

Mittlerweile wissen es alle, es pfeift der Spiegel-Spatz, es pfeift der Bild-Spatz: Die Gema macht YouTube dicht! Man soll keine Musikvideos mehr sehen dürfen. Schwarzer Kanal 2.0 sozusagen. Was nun?

Erstmal muss man feststellen, dass die Entscheidung komplett widersinnig ist: Zwar soll es ja auch “DJs” geben, die sich auf Parties gegenseitig mit Youtube-Videos via Laptop “batteln”*, aber generell nutzen die Plattenfirmen – ob Universal. Sony/BMG oder Tapete Records – das Portal längst zur kostenlosen Eigenpromotion. Nach dieser Erkenntnis fällt einem aber auch schnell auf, dass sich Google (denen Youtube ja gehört) bzw. die Gema mit dem Sperren von Videos auch nach über einer Woche sehr viel Zeit lassen. Ich konnte bisher jedenfalls noch keine solche Sperrung entdecken und meine liebste Youtube-Seite, die famose La Blogotheque, funktioniert eh noch.

Trotzdem kann es manchmal alles schneller gehen als man denkt, deshalb muss Vorsorge getroffen werde. Halten wir es also mit Barak Obama himself: Jeder Krise ist auch eine Chance – in unserem Fall eine Chance für Vimeo. Selbiges ist ebenfalls ein Videoportal a la Youtube, allerdings ist es die Seite um einiges liebevoller gestaltet, anspruchsvoller und auch noch nicht von Menschen überlaufen, die arme Videos mit Kommentaren fern jedes sprachlichen Rahmens überziehen. Mittlerweile ist auch das Clipangebot stetig gestiegen und zahlreiche Independent-Künstler haben diese Nische für sich entdeckt. Deshalb nun eine kleine Auswahl – vorerst – Gema-sicherer, grandioser Videos. Unsere Top10 für das Frühjahr sozusagen. Viel Spaß!

Fever Ray “When I Grow Up” von Martin de ThurrahEinVideo wie ein schwarzer Edelstein: Funkelnd und verschlingend zugleich. Dazu ein packender Song von Karin Dreijer Andersson von The Knife.

Lykke Li “Tonight”Wer hier keine Gänsehaut bekommt ist wahrscheinlich klinisch tot oder gehäutet. Oder kann man sich diesem Auftritt entziehen? Tiefste Gefühle in 4:38 Minuten.

Röyksopp “Happy Up Here” von Reuben Sutherland
Es ist wohl der (sic!) Sommerhit des Jahres und wohl schon allseits bekannt. Dennoch gilt: Noch lange nicht satt gesehen oder satt gehört. Auch schön ist der kleine 15-minütige Promofilm zum Junior-Album am selben Ort.

The Presets “If I know you” von Eva Husson

Okay, hier eine Aufgabe für Ferwehleidende, Fantasiebegabte oder einfach nur für den nächsten Trip: Wie verbringt ein jugendlicher Ballettänzer den Sommer in LA? Erste Ideen und Inspirationen finden ihr im obrigen Video.

KASMs “Bone You” von Roman Rappak

Rachel Mary Gallaghan hat haar- und kleidungstechnisch vorerst schwarz gegen rot eingetauscht und präsentiert das Ergebnis nun stolz in diesem eppiletptischen Bilderrausch zur neuen Single “Bone You”, dem Vorboten des kommenden Debütalbums.

Natalie Portman’s Shaved Head “Sophisticated Side Ponytail” von That Go

Wo wir gerade bei Epilepsie sind, darf natürlich dieses Kleinod über gebildete Frisurenvarianten aus Amerika nicht fehlen.

Thunderheists “Jerk It”
Selbiger Regisseur kreierte auch diesen Hahnenkampf für diesen Hit.

Miami Horror “Don’t Be On With Her” by Moop JawGegen Ende ein Video unseres derzeit liebsten Disco-Acts, Miami Horror aus Down-Under. Nicht ohne Ironie zu  genießen.

La Roux “In For The Kill”

Und noch mehr 80s Disco Feeling: “La Roux” von der anderen Seite des Kanals warten hier mit einem potenziellen Hit des Jahres auf. Dafür wurde sogar Nightrider wiederbelebt. Auf David “The Hoff” Hasselhoff wurde – Gott sei Dank – wohlwollend verzichtet.

Appaloosa “The Day (We Fell In Love” by Patrick O’Dell

La Roux und unseren derzeitigen Lieblingsact Appaloosa verbindet übrigens etwas: Beide sind die neuen Aushängeschilder der neuen, melodischeren Ausrichtung vom französischen Label Kitsuné (Digitalism, Autokratz u.w.). Das Video hier ist ein genauso schöner Traum wie der eigentliche Song. Man muss das ein schöner Tag gewesen sein…

Fazit: Welche Krise? Video-musikalisch ist alles noch bestens.

*Eine absurde Vorstellung, die – traurigerweise – ebn auf wahren Tatsachen beruht.