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Robyn: Five new songs from three new albums

23:04

Es gibt Neuigkeiten von Robyn! Nachdem die als geborene Robin Miriam Carlsson schwedische Sängerin einer Mainstreamkarriere – zunächst als Kinderstar, dann als Chartpopsternchen – 2005 entsagte und sich  mit dem selbstveröffentlichten Album Robyn nun auch beiderseits des Atlantiks zu ernstzunehmenden und -genommenen, unabhängigen Künstlerin und Stilikone (die schwedische Elle kürte sie zum Style Icon of the Decade) aufschwang, ist sie jetzt mit einem vollmundingen Versprechen zurück.

Ganze drei Alben hat sie für dieses Jahr angekündigt, wie sie dem schwedischen Magazin Bon in einem Interview verriet. Das erste davon soll schon diesen Juni bei ihrem eigenen Label Konichiwa Records erscheinen. Wie sie allerdings in einem weiteren, heute bei Pitchfork veröffentlichten Interview präzisierte, wird es sich eher um drei Mini-Alben mit knapp weniger als jeweils zehn Songs handeln.

Von diesem Material gibt es jetzt bereits vier fünf Songs (siehe Update unten!) – in Auszügen – zu hören. So wurde heute der Song “Fembot” als Stream auf ihre offizielle Webseite robyn.com gestellt (und kann mittlerweile auch voll gestreamt werden, siehe unten). Drei weitere Songs kann man in einer recht eindrucksvollen und intimen schwedischen Fernsehdokumentation über die Albumarbeiten sehen (siehe unten!), bei der Robyn freizügig zahlreiche Einblicke gewährt.

So lädt sie nicht nur zur Tanzstunde, sondern frühstückt auch mit dem norwegischen Produzententeam Röyksopp, bevor sie mit ihnen ins Studio fährt um den Song “None of Them” aufzunehmen, der auch kurz zu hören ist. In einer weiteren Session mit Klas Åhlund, seines Zeichens Gitarist der Teddybears, Bruder von Caesars-Sänger Joakim, Songwriter für die  Sugababes und Kelly Clarkson und Produzent von Robyn, wird der Song und voraussichtlich baldige Single “Don’t Fucking Tell Me What to Do” vorgestellt. Dazu gibt es das noch das ebenfalls neue “Dancing On My Own” zu hören und eine spontane, öffentliche Liveversion des (alten) Stücks “Show Me Love” zu sehen. Und alle vier bzw. fünf lassen erahnen, dass Robyn wohl qualitativ wieder an das Vorgängeralbum heranreichen wird.

Für die Albenproduktion(en) war Robyn u.a. auch mit M.I.A.-Entdecker und Major-Lazer-Mastermind Diplo nach Las Vegas geflogen. Zudem soll Mr Snoop “Doggy” Dogg, für den sie selbst zuvor bereits sang, mit einem Feature zu hören sein. Als übergeordnetes Thema für das erste Album gibt Frau Carlsson zudem – passend – “body and technology” an.

Erste Liveauftritte von Robyn, die im letzten Sommer beim Way Out West mit Lykke Li im Burka provozierte stehen auch fest: Am 3. Juli geht es zum dänischen Roskilde Festival, am 13. August ins norwegische Oya zum hiesigen Festival. Mehr Daten werden bestimmt bald folgen.

Update: Dank des NME-Magazins, das “Fembot” bei Soundcloud hochgeladen hat und der Spex, die uns auf immer wohl informiert auf selbiges hingewiesen hat, gibt es jetzt den Song noch komplett im Stream zu hören. Und auch das bisher völlig von uns unterschlagene “Dance Hall Queen” (Asche auf unser Haupt!), eine der Kooperationen von Robyn mit Diplo und der bisher stärkste, weil eingängigste Track. Der Song war bereits vor Wochen im Internet aufgetaucht und dann aber immer wieder von Label und Management umgehend entfernt wurden.


Stream | Robyn “Fembot


Stream | Robyn ft. Diplo “Dance Hall Queen