Posts Tagged ‘The Sounds’

Ticketverlosung : Highfield Festival

12:25

An diesem Wochenende (20. bis 22. August) findet am Störmthaler See nahe Leipzig eines der letzten großen Festivals der Saison, das Highfield, statt. Die Wettervorhersage verspricht trockenes Wetter und neben internationalen Headlinern wie Placebo, den wiedervereinigten blink-182 und Billy Talent, sowie nationalen Größen á la Fettes Brot, Unheilig und Wir Sind Helden, die allesamt etwas außerhalb unseres Schlages liegen, wird auch allerhand für das Ohr geboten.

Allen voran der düster-krachende, lederbejackte Black Rebel Motorcycle Club (Photo), der sich erst Anfang des Jahres mit Beat the Devil’s Tattoo mit gewohnter Form und Thematik zurückmeldete. Dem gegenüber stehen das bunte Klezmerpunkpop-Kollektiv Gogol Bordello und die nunmehr Progressiverocker von Biffy Clyro.


Black Rebel Motorcycle Club “Bad Blood

Dazu gibt Melissa Auf Der Maur (Ex-Hole, Ex-Smashing-Pumpkins, am besten aber immer noch solo) die Grande Dame des Festivals während Maja Irvasson und ihre Schweden von The Sounds den Entertainerpart übernehmen. Ebenfalls skandinavischen, nur vertrackteren Pop bieten The Asteroids Galaxy Tour (Interview hier), die genauso wie The Drums, Band of Horses, Fotos, OK GO, Good Shoes und Dúné für genügend Vielfalt auf dem Highfield sorgen.

The Drums “Forever And Ever Amen (Thieves Like Us Remix)

Und für einen (hierzulande noch) Geheimtipp namens Tame Impala lohnt sich die Reise zum Störmthaler See schon fast allein, denn mit ihrem Debütalbum Innerspeaker durchpflügen die vier Australier die kosmischen Weiten des Psychedelic-Rock derart verhängnisvoll mitreißend wie derzeit keine andere Band des Planeten.

Tame Impala “Runway, Houses, City, Clouds

Glücklicherweise haben wir jetzt noch die Gelegenheit, 1×2 Festivaltickets für das Highfield zu verlosen. Als Sahnehäubchen könnt ihr euch dann noch zurücklehnen und mit dem Jägermeisterhochsitz das muntere Treiben samt Umtrunk von oben begutachten (wie das aussieht seht ihr nachfolgend). Zur Gewinnspielteilnahme müsst ihr mindestens 18 Jahre alt sein und uns euren Namen und Postanschrift bis Dienstag, 10 Uhr, an verlosung@aufgemischt.com schicken. Das komplette Line-up findet ihr unten. Wir wünschen viel Glück!

Line-up:
Placebo, Blink 182, Billy Talent, Fettes Brot, Unheilig, NOFX, Wir Sind Helden, The Gaslight Anthem, Monster Magnet, Madsen, Wizo, Gogol Bordello, Danko Jones, Black Rebel Motorcycle Club, Mad Caddies, Bela B Y Los Helmstedt, Millencolin, Karamelo Santo, Biffy Clyro, Archive, The Sounds, Revolverheld, All Time Low, Melissa Auf Der Maur, Broilers, Band of Horses, Comeback Kid, Jennifer Rostock, The 69 Eyes Thrice, Parkway Drive, Frank Turner, State Radio, The Asteroids Galaxy Tour, The Drums, Kap Bambino, Fotos, Skindred, Good Shoes, Expatriate, OK GO, Dúné, Minus The Bear, General Fiasco, Tame Impala, Goldhawks, Jupiter Jones, Herrenmagazin

Play Winter Festival in Hamburg

15:46

wmw2

Während wir bereits die ersten Festivals für den Sommer ankündigen und der CTM.10 bereits hinter us liegt, überbrückt ein weiteres Festival schon jetzt die Wartezeit: Diesen Freitag und Samstag (12. bis 13. März) steigt in den drei Hamburger Lokalitäten Prinzenbar, Docks und Neid Klub das Play Winter Festival 2010. Und das Line-up, dass man an die Elbmündung holt, birgt so manchen Leckerbissen.

Da wären am Freitag die DDs (Discodänen) von WhoMadeWho und internationale Bonaparte-Zirkus aus Berlin, die beide seit Jahren kontinuierlich an ihrer (Live-)Legendenbildung arbeiten. Auch der Mediengruppe Telekommander wird nach gesagt, dass sie einige Leute für brachialen Elektrorock (hier nicht als Worhülse zu verstehen) live nahezu abgöttisch verehren (von uns zuletzt ungläubig auf dem Melt! beobachtet). Zur Clubnacht laden darüberhinaus noch ein DJ-Set von den geschätzten Late of the Pier und auch Record Makers’ Kavinsky ist von den Toten auferstanden und hat seinen roten Ferrari Testarossa in Hamburg geparkt.

Und wer sich auf den Audiolith Pferdemarkt beim Melt! freut, kann ihn in Hamburg schon einmal vortesten (im DJ-Stall stehen diesmal: DJ MTDF, Krink, Torsun (Egotronic) und Rampue).

Samstags übernimmt dann das/die Berliner Snowhite-Label/Management-/Bookingagentur mit the Sounds, Zoot Woman, den Eight Legs und Popular Damage das Ruder. Mit Bodi Bill (neues Album im Gepäck), Schlachthofbronx und den Briten von Joe and Will Ask? gibt es dazu noch ordentlichen Nachschlag.

Tickets für das gesamte Wochenende kosten 42 €, für lediglich Freitag oder Samstag nur 25 bzw. 27 €. Weitere Informationen findet ihr www.play-festival.com und das komplette Line-up mit noch mehr Künstlern nachfolgend:

Line-up Freitag:
Who Made Who, Bonaparte, Mediengruppe Telekommander, Kavinsky, Shit Disco, Dancing Pigeons, Audiolith Pferdemarkt, Late Of The Pier (Dj-Set), Love Ravers, Boy Omega, Planting The Seed

Line-up Samstag:
The Sounds, Zoot Woman, Bodi Bill, Schlachthofbronx, Joe and Will Ask?, Eightlegs, Popular Damage, Herpes, Vierkanttretlager, Jenana, I Heart Sharks, Kristellar, M.O.M.O., Tanner

PHOTO: “WhoMadeWho, Berlin Festival 2010″ Christoph Paul

The Sounds “Crossing the Rubicon”

19:54

Ob sich The Sounds mit Crossing the Rubicon nun unwiderruflich in riskantes Terrain begeben haben sei dahingestellt, aber eine Veränderung zu den beiden Vorgängeralben Living in America und Dying to say this to you lässt sich zweifellos erkennen.

Wider jeder Erwartung, dass The Sounds sich ewig traumtänzerisch über die Bühnen dieser Welt bewegen,  spiegelt ihr neuer Longplayer ihre Entwicklung weg vom unbeschwerten Synthie Pop wieder. Laut eigener Aussage geht es der Band nicht mehr nur um „Musik, Alkohol, Sex und jede Menge teenage angst“. Der ersten Single “No one sleeps when I´m awake” kann man das jedoch nicht unbedingt anmerken, denn diese kommt in alter The Sounds-Manier mit eingängiger Melodie und textlich einfach gehaltenen Hooklines daher. Doch mit jedem weiteren Song kristallisiert sich der versprochene Wandel heraus und neben den energiegeladenen Tanzhymnen befinden sich auch balladenhafte Songs auf Crossing the Rubicon. Mal besser, mal weniger gut gelungen stellt “Midnight Sun” wohl den Höhepunkt dar. Fühlten sich die beiden ersten Alben noch wie ein jugendliches Songsammelsurium an, wirken die Strukturen nun geplanter. Das Potential für eine große Live-Show haben sich The Sounds trotz der eingebüßten Leichtigkeit aber erhalten.

Dass weder Textfetischisten, noch Freunde ausgeklügelter Arrangements mit Crossing the Rubicon auf ihre Kosten kommen, wird dem Erfolg der Band kein Abbruch bescheren. Denn auch mit dem dritten Album der Schweden bekommt man, was man erwarten durfte: Synthie Pop-Hymnen mit simplen Texten, wenn auch mit etwas mehr Tiefgang als bei den Vorgängern.

The Sounds Crossing the Rubicon erscheint am 5. März bei Snowhite/Universal/Irascible.